ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:55 Uhr

Jahnring-Elf kassiert hohe Pleite

In dieser Szene versuchte es der Schleifer Lars Briesemann per Kopf.
In dieser Szene versuchte es der Schleifer Lars Briesemann per Kopf. FOTO: Joachim Rehle/jor1
Typisches Aprilwetter hat die Partie zwischen Lok Schleife und Stahl Rietschen begleitet. Am Ende musste die Heimelf ein teures Lehrgeld zahlen, sie verlor mit 1:4. Für die Gäste geht es damit zwei Plätze nach oben. Lok hingegen tritt auf der Stelle. Paul Kretschmer

Kreisoberliga. Nach einem knappen 0:1 zur Pause sorgte Rietschen für klare Verhältnisse, erhöhte auf 0:2. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer half Schleife am Ende nicht.

Mit dem Anstoß folgte ein erstes Abtasten beider Mannschaften. Nachdem zehn Minuten gespielt waren, traute sich die Heimelf mit ersten Angriffsbemühungen nach vorn. Rietschen klärte dabei einen gefährlichen Lok-Konter gerade so zur Ecke. Danach nahmen die Gäste mehr und mehr das Zepter in die Hand, Schleife geriet in die Defensive. Gute Chancen ergaben sich in Minute 20 und 27, doch mit dem Tor ließen sie sich noch Zeit.

Daniel Czorny war es in der 32. Minute, der sein Team in Führung brachte. Torwart Benjamin Knox sah dabei nicht gut aus. Seinen Vorderleuten mangelte es zudem an Laufbereitschaft und energischem Zweikampfverhalten, wodurch dieses Tor begünstigt wurde. Nach dem Treffer versuchte es Schleife dann zwar mit eigenen Angriffen. Doch belohnt wurden diese nicht. Ben Pohling scheiterte zehn Minuten vor der Pause am Gäste-Schlussmann Matthias Mersowsky. So ging Lok nach anfänglich gutem Spiel mit einem Rückstand in die Pause.

Diese bekam Schleife ganz und gar nicht gut. Gerade vier Minuten waren vergangen, da erhöhte Dominik Szydlarski auf 0:2. Hängende Köpfe in den Reihen der Einheimischen und in der Folge weiterer Druck bei den Gästen. Torhüter Knox zeichnete sich nach einem gefährlichen Freistoß aus, es blieb vorerst beim Zwischenstand.

Ein Funken Hoffnung keimte in der 57. Minute auf, als Ben Pohling per Lupfer auf 1:2 verkürzte. Die Zweikämpfe wurden nun ruppiger, auf beiden Seiten wurden gelbe Karten verteilt. Mit guten Vorsätzen wollte Schleife an den Anschlusstreffer anknüpfen und die Leistung steigern, doch zuvor wechselte Rietschen Eric Hennig ein. Der setzte alsbald Torwart Knox und die Abwehrreihe unter Druck.

Knapp zehn Minuten nach dem Wechsel stellte Rietschen aus einer Standardsituation heraus den alten Zwei-Tore-Abstand erneut her (71.). Damit stand der Sieger fest, Rietschen gab den Erfolg nicht mehr aus der Hand.

Kurz vor Ende der Partie setzten die Gäste sogar nochmal nach, und ihr bester Schütze, Eric Hennig, besorgte per Kopf das 1:4 aus Schleifer Sicht. Ohne Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Gundel dieses Duell. Schleife sollte nun das kommende spielfreie Wochenende nutzen und durchatmen. Erst in 14 Tagen, am 29. März, geht es in der Liga weiter. Dann reist die Lok nach Ostritz zum Tabellenvorletzten.

Schleife: Knox, Panoscha, N. Schurmann, S. Schurmann, Dubrawa, Antonius (46. Kirschke), Kranig, Marusch, Briesemann, Koschel, Pohling