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Jahn-Denkmal besteht seit 100 Jahren

Weißwasser.. Wer einen Spaziergang durch den kleinen Park am Jahnteich zum Jahnbad oder zum Tierpark macht, kommt an einer Bronze-Büste mit dem Turnvater Jahn vorbei. Diese stand nicht immer dort. Am 12. (red/ni)

August vor genaueinhundert Jahren versammelten sich am Etablissement „Zum Vater Jahn“ an der jetzigen Jahnstraße die Mitglieder vieler Vereine Weißwassers zu einer Denkmalseinweihung. Der von Josef Schweig gegründete Turn- und Rettungsverein Weißwasser hatte beschlossen, zu Ehren ihres Vorbildes Friedrich Ludwig Jahn ein Denkmal zu setzen, weiß Weißwassers Pressesprecherin Angela Paulke zu berichten.
Die Büste steht auf einem Synitsokel mit der Inschrift „Friedrich Ludwig Jahn 1778 - 1852“ und wurde von der Kunstgießerei Lauchhammer gefertigt. „Leider konnte bisher nicht erkundet werden, welcher Künstler diese Büste modeliert hat“ , bedauert Paulke. Dort, wor damals „Zum Vater Jahn“ in der Jahnstraße war, befindet sich heute die Volkshochschule Weißwasser. Damals stand dort auch eine Turnhalle, und es waren großflächige Gartenanlagen ringsherum angelegt.
Zu DDR-Zeiten wurde das Denkmal aus unbekanntem Grund in den heutigen Jahn- Park umgesetzt. Wann das war, konnte laut Angela Paulke ebenfalls noch nicht ermittelt werden. Es ist aber ein würdiger Platz, an dem das Denkmal nun steht, ist sie überzeugt.
Wenn der „Pfad der Elemente“ durch Weißwasser, dessen Einrichtung beschlossene Sache ist (die RUNDSCHAU berichtete), eingeweiht wird, dann führt er auch am Jahn-Denkmal vorbei.
Die Denkmalskommission von Weißwasser unter Leitung von Günter Segger wird das 100-jährige Denkmal in seinen Pflegekatalog weit oben einordnen, hieß es dazu aus dem Rathaus.