Die Umleitung war den Dorfbewohnern wegen des Baus der Brücke in Neuhammer offeriert worden. Einer Schließung erst am Freitag konnten die Vertreter der Bahn nicht zustimmen. Für den Fall wurde ein Streckenposten gefordert, den die Gemeinde hätte bezahlen sollen. Laut Begründung der Bahn kam es zu einem Unfall und zu mehreren gefährlichen Situationen am Bahnübergang in Teicha. "Der Zug passiere den Bahnübergang mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h. Das Warnsignal sei von den Kraftfahrern nicht in jedem Fall wahrgenommen worden. Außerdem sind die notwendigen Radien nicht vorhanden", erklärt der Amtschef. Wegen dieser Vorfälle hatte es dieser Tage eine Sonderverkehrsschau gegeben, bei dem Vertreter der Bahn, der Bundes- und Landespolizei vor Ort waren.

Am Freitag ist geplant, den Verkehr wieder an der Baustelle in Neuhammer mit einer Ampelregelung vorbeizuleiten. Ralf Brehmer hofft, dass damit die schlimmste Umleitungszeit überstanden ist. So kann auch der Schulbus die Strecke passieren. "Für die Haltestelle in Neuhammer hätten wir keine Alternative gehabt", erklärt der Bürgermeister gegenüber der RUNDSCHAU.