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| 12:42 Uhr

Idee kann vielen Fußball-Vereinen nützen
Innovationspreis für Stahl Rietschen

 Erbo Naß, Reinhard König und Helmut Perk bei der Auszeichnung am Montag in Glauchau.
Erbo Naß, Reinhard König und Helmut Perk bei der Auszeichnung am Montag in Glauchau. FOTO: Stahl Rietschen
Rietschen/Glauchau. Verein will mit Technik den Platz bewirtschaften. Dafür gibt es Forschungsgeld. Von Christian Köhler

Für das Projekt „autonomes Rasen- und Liniensystem auf Sportplätzen“ ist der Verein Stahl Rietschen am Montag vom Sächsischen Landwirtschafts- und Umweltministerium ausgezeichnet worden. Für seine revolutionäre Idee erhält er ein Preisgeld von 5000 Euro, um an dem Projekt weiterzuarbeiten. „Unsere Idee ist es, ein GPS-gesteuertes Fahrzeug zum Rasenmähen und Anzeichnen der Linienmarkierungen zu entwickeln“, berichtet Vizepräsident Erbo Naß. Ein solches Gerät gäbe es zwar bereits in Schweden, allerdings will man es in Rietschen wesentlich günstiger herstellen. „Dort kostet es mehrere 10 000 Euro, das kann hier keiner zahlen“, erklärt Naß.

Der Verein wird das Projekt nun mit Hochdruck weiter verfolgen. Besonderes erfreulich sei, dass man nun unbürokratisch finanzielle Mittel dafür erhalten hat. „Unser Dank gilt Tilmann Havenstein, der uns im Vorfeld der Förderung aufmerksam gemacht hat“, erklärt die Vereinsspitze in einer Mittelung.

 Erbo Naß, Reinhard König und Helmut Perk bei der Auszeichnung am Montag in Glauchau.
Erbo Naß, Reinhard König und Helmut Perk bei der Auszeichnung am Montag in Glauchau. FOTO: Stahl Rietschen