Die ehemalige Glasfachschule wieder zu einem Bildungsort zu machen, ist immer noch ein Traum in Weißwasser. Strukturhilfemittel wären aus der Sicht des Rathauses in dem Gebäudekomplex gut angelegt.
Das Gelände erst mal von Wildwuchs und abgebrochenen Ästen zu befreien, soll am Samstag, 22. August, in die Tat umgesetzt werden. Die Ratsmitglieder Kathrin Jung (SPD) und Jens Glasewald (AfD) – seit Juni vom Stadtrat in die Denkmalkommission von Weißwasser berufen – haben die Idee für die Aktion in der letzten Beratung des Gremiums entwickelt. „Die Aktion hat bewusst keinen politischen Hintergrund, sondern ist eine Initiative von und mit den Bürgern von Weißwasser“, teilt Kathrin Jung der Rundschau mit. So freue man sich, dass auch die Stadtverwaltung die Aktion unterstütze. So wird ein Container für Laub und Holz zur Verfügung gestellt. Auch mehrere heimische Unternehmer helfen mit Material.

Weißwasseraner sollen Schaufeln, Besen und Scheren mitbringen

Allerdings funktioniert es nicht, wenn nicht auch Weißwasseraner mit anpacken. „Wir suchen motivierte Bürger, die Lust und Laune haben, mit uns die Säge zu schwingen, Äste und Wildwuchs zu entfernen, Hecken und Stauden zu verschneiden, Plätze und Treppen zu fegen sowie Laub zu harken, um die Sichtbarkeit wiederherzustellen“, heißt es in dem Aufruf. Wer kann, sollte Schaufeln, Harken, Besen, Baum- und Heckenscheren, etc. mitbringen. Zu beachten ist: Es gibt keinen Stromanschluss, deshalb sollte alles gut aufgeladen sein. Schließlich gebe es echt viel zu tun.
Wegen des Unfallschutzes Handschuhe, festes Schuhwerk und lange Hosen tragen. Die Kettensägenführer sollten zudem an ihre Schnittschutzkleidung denken.
„Mit einem schönen Anblick des Geländes der Glasfachschule wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass wir uns für den (Struktur)wandel stark und diese schöne Liegenschaft für Investoren ansehnlicher machen“, so Kathrin Jung weiter.
Los geht es um 9 Uhr (Treffpunkt Eingang). Bis 15 Uhr sollte möglichst allerhand geschafft sein.