Einstimmig hat während seiner jüngsten Sitzung der technische Ausschuss in Rietschen die Vergabe für die Errichtung des Daches am Anbau der Kita „Kleine Strolche“ getätigt. Auch sonst hat der Architekt, der für das Vorhaben des Anbaus an der Einrichtung zuständig ist, ein bislang positives Fazit der Arbeiten gezogen. „Der Rohbau ist zu gut wie abgeschlossen“, konstatiert Robert Meier vom Krauschwitzer Planungsbüro Ussath, der für die Wählergemeinschaft „WiR“ auch im Rietschener Gemeinderat sitzt.

Kein Tag der offenen Tür wegen des Coronavirus

Insgesamt liege man bei den Arbeiten im Zeitplan, hieß es. Die Ausschreibung für die neuen Fenster am Anbau würden derzeit vorgenommen. Auch die Kita-Mitarbeiter hätten zudem auch dafür gesorgt, dass „unkompliziert und reibungslos“ ein neues Fenster im Altbau eingebaut werden konnte. „Der neue Horteingang sowie die Treppe sind fast fertig. Das Vordach im hinteren Bereich ist bereits fertiggestellt“, berichtet Robert Meier. Nun erfolgt der Innenausbau des Gebäudes an der B 115.

Arbeiten an der Rietschener Kita im Gange An der Kita wird gewerkelt

Rietschen

Aufgrund der Corona-Krise, so erklärt Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos), „müssen wir den Tag der offenen Tür in der Einrichtung leider ausfallen lassen“. Dazu gebe es keine Alternative.

Insgesamt werden in die Kita rund 1,85 Millionen Euro investiert. Auch wenn die Gemeinde mehrere Fördertöpfe anzapft, der Anteil, den Rietschen selbst zu stemmen hat, ist jedoch höher als ursprünglich geplant. Rund 670 000 Euro fließen aus der Gemeindekasse in den Anbau. ckx