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| 19:00 Uhr

Bergbaufolgen
In zwei Wochen starten die Verhandlungen mit der Leag

Trebendorf. Seit 2015 liegt der Umsiedlungsvertrag Mühlrose auf Eis. Nun wird er aktualisiert, sagt Bürgermeister Waldemar Locke (CDU).

Das Thema „Umsiedlung Ortsteil Mühlrose“ nimmt weiter Fahrt auf. Genau in zwei Wochen wird die Verhandlungsgruppe aus der Gemeinde Trebendorf den Leag-Leuten gegenübersitzen und über den Umsiedlungsvertrag diskutieren. Dazu trifft man sich im Ausbildungszentrum des Unternehmens in Lübbenau. Das hat Bürgermeister Waldemar Locke (CDU) am Mittwochabend während der Ratssitzung berichtet. Der Mühlrose-Vertrag war nach einem Beratungsmarathon bereits Anfang 2015 unter der Regie der damaligen Bürgermeisterin Kerstin Antonius ausgehandelt worden. Damals hieß das Unternehmen noch Vattenfall, und alle gingen davon aus, dass der Tagebau Nochten II kommt, und neben Mühlrose auch Klein Trebendorf, Schleife-Süd, Rohne und Mulkwitz dem Kohleabbau weichen müssen. Das hat sich inzwischen erledigt. „Nun soll der Vertrag aktualisiert werden“, sagt Locke. Näher will der Mühlroser darauf nicht eingehen, sagt nur: „Wir werden hart verhandeln.“ Darauf will sich die Gruppe mit Kommunalberater Klaus Hardraht vorbereiten. Der Vertrag soll  Ende Juni unterschriftsreif sein.