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In Ostsachsen sinkt die Zahl der Arbeitslosen leicht

Weißwasser. In der Region Weißwasser ist die Arbeitslosenquote im März im Vergleich zum Februar um 0,6 Prozent gesunken. Sie liegt bei 13,6 Prozent, informiert die Agentur für Arbeit Bautzen. red/dh

2827 Menschen in und um Weißwasser seien als erwerbslos gemeldet gewesen. Nach wie vor ist im Agenturbezirk die Görlitzer Region mit 14,9 Prozent am meisten von Arbeitslosigkeit betroffen, gefolgt von Weißwasser. In der Geschäftsstelle Niesky wurde eine Quote von zehn Prozent registriert.

Die Arbeitsagentur spricht von einer "leichten Frühjahrsbelebung". "Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen bleibt auf dem Niveau des Vormonats", so Thomas Berndt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Behörde in Bautzen. "So konnten auch im März die Vermittlungsfachkräfte des Arbeitgeber-Service wieder rund 1000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen aufnehmen." Aktuell können sie auf 2896 Stellen zugreifen. Die Agentur verzeichnete im März 3415 Abmeldungen (darunter 1286 Frauen) aus der Arbeitslosigkeit, davon 1689 in Erwerbstätigkeit. Dabei hätten die meisten einen Job im Hoch- und Tiefbau gefunden.

Demgegenüber hätten sich aber auch aus dieser Branche die meisten Menschen als arbeitslos gemeldet. Insgesamt seien es 2570 Menschen (darunter 1055 Frauen) im gesamten Agenturbezirk gewesen, die sich im März ohne Job bei der Behörde meldeten. 1297 von ihnen waren zuvor am ersten Arbeitsmarkt erwerbstätig.

Im Rechtskreis SGB II registrierten die beiden Grundsicherungsträger, die in alleiniger Trägerschaft der Kreise Bautzen und Görlitz organisiert sind, im Agenturbezirk Bautzen zusammen 21 680 Arbeitslose, davon entfallen 12 140 auf das Görlitzer Jobcenter. Beide Grundsicherungsträger betreuten im März 1039 Menschen in Ein-Euro-Jobs, 143 weniger als im Vormonat.