Eine mobile Streife begab sich sofort dorthin und traf fünf Leute an.
Die zwei Männer und drei Frauen wiesen sich mit ukrainischen Reisepässen aus, die jedoch keinen Sichtvermerk für die Bundesrepublik Deutschland enthielten, meldet die Bundespolizei.
Gegen die ukrainischen Staatsangehörigen seien daraufhin Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet worden.
Zeitgleich stellte eine andere Streife, die zu Fuß mit einem Diensthund unterwegs war, frische Fußspuren fest. Diese führten von der Neiße in Richtung S 127. Später fanden sie auch noch ein Schlauchboot, das offenbar für die Überquerung der Neiße genutzt wurde.
Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, sollten die Ukrainer hier abgeholt werden. Im Zusammenhang damit steht ein blauer Opel Omega. Dessen Fahrer ist ein 24-jähriger Pole. Dieser hatte gestohlene Kennzeichen am Auto, das bereits stillgelegt ist, und war ohne Führerschein unterwegs.
Der Pole - er ist der Bundespolizei von ähnlichen Straftaten bereits bekannt - wurde vorläufig festgenommen und sitzt inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz in Untersuchungshaft.