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| 02:51 Uhr

Immer wieder auch Müll in Wäldern

Görlitz. Der Regiebetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Görlitz erstellt jährlich eine Abfallbilanz, um den Trend darzustellen. Aufgefallen ist dem Amt dabei: In Gelben Säcken findet sich immer wieder etwas, was dort nicht hineingehört. red/gro

Und: Die Bioabfallmengen im Restabfallbehälter sind zu hoch.

Darüber informiert der Regiebetrieb Abfallwirtschaft in einer Pressemitteilung.

Bei Restabfall ist die gesammelte Menge im Vergleich zum Jahr 2014 um ein Kilogramm auf 87 Kilogramm je Einwohner und Jahr (kg/EW/Jahr) gesunken. Bei Sperrmüll wurden 31 kg/EW/Jahr gesammelt. Die Veränderungen zum Vorjahr ergaben laut dieser Statistik ein Plus von drei kg/EW/Jahr.

Bei Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) blieben die Mengen im Vergleich zum Vorjahr bei 43 kg/EW/Jahr konstant.

Bei Weiß-Grün-Braunglas wurden 26 kg/EW/Jahr gesammelt, ein Kilogramm weniger als im Vergleichsjahr 2014. Bei Leichtverpackungen (LVP) stieg die gesammelte Menge um zwei kg/EW/Jahr auf 40 kg/EW/Jahr an. Immer wieder jedoch sind Fehlwürfe in den Gelben Säcken/ Tonnen, besonders in Großwohnanlagen, zu verzeichnen. "Das ist nicht der richtige Weg, Gebühren zu sparen", heißt es in der Presseinformation.

Bei den Bioabfällen ist ein Rückgang um vier kg auf 92 kg/EW/Jahr zu verzeichnen. Der Trend zur Eigenkompostierung hat zugenommen. Trotz des guten Ergebnisses sind die Bioabfallmengen im Restabfallbehälter zu hoch. Hier sollte beachtet werden, dass Kosten gespart werden könnten, wenn die Biotonne genutzt oder selbst kompostiert wird.

Bei den gesammelten Schadstoffen gab es gegenüber dem Vorjahr mit einem kg/EW/Jahr keine Veränderungen.

"Bedenklich stimmen auch die Wildverkippungen in den Wäldern", heißt es weiter. Allein 321 Reifen, 0,12 Tonnen Elektroaltgeräte, 0,2 Tonnen Asbest, sechs Tonnen Restabfall,zehn Tonnen Sperrmüll, vier Altfahrzeuge und zwei Autobatterien wurden im letzten Jahr durch das Landratsamt, als öffentlich rechtlicher Entsorgungsträger, entfernt.