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| 14:49 Uhr

Kirche
Im Tauchritzer Haus am See in die Geschichte eintauchen

Tauchritz. Eine Sonderschau informiert über ausgefallene Sammelleidenschaften und die Natur am Berzdorfer See.

Die Dorfkirche Tauchritz und das ehemalige Pfarrhaus, das „Haus am See“, in Tauchritz können bis Ende Oktober wieder mit ihrer bemerkenswerten Ausstellung in den „Tauchritzer Stuben“ besichtigt werden. Das teilt Pfarrer Ulrich Wollstadt von der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Görlitz mit.

Die Dorfkirche Tauchritz wurde nach dem Brand des Vorgängerbaus im Jahr 1686 errichtet. Sie ist als schlichte turmlose Saalkirche ausgerichtet. Besonders sehenswert ist die 1750 angebaute zweigeschossige Patronats-Loge mit Keramikofen im Rokokostil.

Das „Haus am See“ Tauchritz, im Jahr 1840 nach ebenfalls verheerendem Brand als Pfarrhaus neu errichtet, wird von der Kirchengemeinde gemeinsam mit dem Heimatverein Tauchritz und dem Verein Oberlausitzer Bergleute betrieben. Das Obergeschoss ermöglicht eine Zeitreise in die Lebenswelt vor 100 Jahren: Wohnstube, Amtsstube, Kinderstube, Gewerbestube – so lebte es sich dort um 1900. Hinzu kommt eine pointierte Ausstellung über die Geschichte des Bergbaus im Revier. Die Ausstellung wurde durch exzellente Exponate möglich, „die  durch freundliche Menschen in Tauchritz (und weit darüber hinaus) zur Verfügung gestellt wurden“, so Wollstadt.

Ende Mai wird die Sonder-Ausstellung „Hobbys und Natur um den Berzdorfer See“ im „Haus am See“ eröffnet, heißt es weiter. Einige ausgefallene Sammel-Leidenschaften werden zu sehen sein: unter anderem eine Brikett-Sammlung, alte und neue Postkarten der Gegend, Briefmarken aus aller Welt, mit Abbildung der Vögel, die am See leben – das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Palette der Exponate.
Ausstellungseröffnung
Sonnabend, 26.Mai, 15 Uhr
Tauchritz, Haus am See (ehemaliges Pfarrhaus)
Besichtigung der Dorfkirche Tauchritz und der Ausstellung im Haus am See täglich von 11.30 Uhr bis 17 Uhr