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Ehrenamt
Im Ehrenamt für die Seniorenbetreuung

Rietschen. Der Rietschener Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) hat sich bei Doris Anders und Rena Graf dafür bedankt, dass sie ab dem 1. Januar nächsten Jahres die Betreuung der Seniorenclubs der Gemeinde übernehmen.

Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) lässt am Montagabend Blumen und Süßes sprechen. Es ist als Dankeschön für Doris Anders und Rena Graf gedacht, die ab dem 1. Januar nächsten Jahres die Betreuung der Seniorenclubs der Gemeinde Rietschen übernehmen. Der Bürgermeister wird eine entsprechende Vereinbarung mit beiden Frauen unterzeichnen, die eine Entschädigung für ihre Arbeit erhalten. Der Gemeinderat hat dafür Montag einstimmig grünes Licht gegeben.  Brehmer wünschte sich eine gute Zusammenarbeit, bei dieser „sehr dankbaren Aufgabe“. Zudem zeigte er sich froh, dass sich ehrenamtlich engagierte Frauen für diese Arbeit gefunden haben. „Ich denke, es ist die beste Variante“, so der Gemeindechef.

Drei Seniorenclubs gibt es in der Gemeinde: Hammerstadt, Rietschen und Daubitz. Sie tagen jeweils einmal im Monat in der Feuerwehr oder wie in Daubitz im Gewandhaus. Dort kommen mit rund 30 Personen die meisten Senioren zusammen. Auch die Teichaer Rentner nutzen das Angebot in Daubitz, so berichtet Rena Graf. In Hammerstadt ist der Kern mit sieben Teilnehmern deutlich kleiner. Rietschen kommt im Durchschnitt auf 15 Senioren. Weitere Gäste sind willkommen, sagt Rena Graf. Ihr mache die Arbeit Spaß. Monatlich werden unterschiedliche Angebote organisiert. Die Senioren tragen ihre Aufwendungen alleine.

Dass sich Ehrenamtler für die Aufgabe gefunden haben, freut auch Gemeinderat  Karl-Heinz Nicko. „Damit ist die Seniorenarbeit für die nächsten zehn bis 15 Jahre ja abgesichert“, formuliert er es mit einem Lachen.

Im April dieses Jahres hatte der Gemeinderat Ingrid Bienst und Gisela Höfchen für ihre jahrelange Arbeit mit den Senioren gedankt. Danach war die ArTour in die Lücke gesprungen.

(rw)