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| 02:44 Uhr

Im Bad Muskauer Schloss auf der Spur von Lennés Gärten

Bad Muskau. Am 3. November um 16 Uhr stellt Prof. pm/rw

Marcus Köhler in einem öffentlichen Vortrag im Festsaal vom Neuen Schloss in Bad Muskau die Gärten des Peter Josef Lenné vor. Anschließend wird eine kleine Ausstellung unter dem Titel "Meisterhaft wie selten einer … - die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern" in der Bibliothek im Südflügel eröffnet. Das teilt die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau mit.

Peter Joseph Lenné (1789-1866), einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, war als Direktor der königlich-preußischen Gärten maßgeblich an der Umgestaltung der Parkanlagen in Potsdam und Berlin beteiligt. Darüber hinaus hat er in allen Ländern des historischen Preußens als Gartengestalter stilbildend gewirkt. Während seine Parkanlagen auf dem Gebiet der Bundesrepublik bekannt und praktisch vollständig erfasst sind, gerieten seine Werke jenseits der heutigen Grenzen weitgehend in Vergessenheit. Die Ausstellung lade dazu ein, die von ihm konzipierten Landschaftsgärten jenseits von Oder und Neiße wiederzuentdecken. Über dreißig Anlagen konnten identifiziert werden. Die meisten davon liegen in den polnischen Woiwodschaften: Westpommern, Niederschlesien und Lebus. Während die Gärten im schlesischen Hirschberger Tal bereits eine Vielzahl von Touristen anlocken, warten andere Parks noch auf ihre Wiederherstellung.