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| 18:51 Uhr

Ratsbeschluss
Hundesteuer in Weißkeißel kostet ab Jahresbeginn mehr

Weißkeißel. Zum Jahresanfang steigt die Hundesteuer in Weißkeißel. Laut Bürgermeister Andreas Lysk geht die Tendenz in seiner Gemeinde zum Zweit- und Dritthund. Von Regina Weiß

Zum Jahresanfang steigt die Hundesteuer in Weißkeißel. Das auch, weil die Probleme mit deren Geschäft zunehmen. Gemeindearbeiter Henri Hänchen kann ein leidvolles Lied davon singen. Wenn beim Mähen des Grüns am Straßenrand die Hinterlassenschaften von Bello und Co. durch die Gegend spritzen, dann sei das alles andere als lustig. Gemeinderat Matthias Röchow kann dieses Problem bestätigen. Hatte er sich doch jüngst die Mühe gemacht zu zählen. Zwölf Hundehaufen am Straßengraben sprengen auch im ländlichen Raum das Maß des Erträglichen.

Für Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) ist klar: Die Zahl der Hunde hat in seiner Gemeinde deutlich zugenommen. Wobei die Tendenz laut Gemeindechef zum Zweit- oder Dritthund gehe. „Wer sich mehrere Tiere hält, kann sich auch mehr Hundesteuer leisten“, so Lysk.

Ab 2018 ist das so, die Hundehalter müssen tiefer in die Tasche greifen. Für den ersten Hund sind 40 Euro (bisher 25), für den zweiten 70 (bisher 40) und für den dritten Vierbeiner 80 Euro (vorher 48) fällig. Halter gefährlicher Hunde müssen fürs erste Tier 396 Euro berappen. So soll die Einnahme aus der Hundesteuer auf 8800 Euro steigen. Bisher flossen 4600 Euro in den kommunalen Haushalt. Bei zwei Gegenstimmen, wurde das so beschlossen.

Ausgenommen von der Hundesteuer bleiben weiterhin Halter von Blindenführhunden, Diensthunden und die, deren Haus 200 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude entfernt ist.