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Hundeliebe kommt Trebendorfern teuer zu stehen

Trebendorf. Die Hundesteuern in Trebendorf sind in dieser Woche in die Höhe katapultiert worden. Statt bisher 15 Euro kommt Herrchen und Frauchen das vierbeinige Familienmitglied mit nunmehr 48 Euro teuer zu stehen. ni

Wer weitere Hunde hält, hat für diese dann jeweils schon 72 Euro hinzublättern. Bisher betrug die Steuer für den zweiten Bello 30 und für den dritten 60 Euro. Die Hundesteuern sind nur Teil eines Einsparpaketes. Das musste Trebendorf aufgrund einer Auflage der Kommunalaufsicht schnüren. Ausgangspunkt war ein fettes Minus im Haushalt 2016. Trebendorf ist jedoch nicht aus eigenem Verschulden in die finanzielle Schieflage geraten, betont die Bürgermeisterin Kerstin Antonius (WV). Wie weitere Kommunen im Lausitzer Revier geriet die Gemeinde ins Strudeln, weil Vattenfall die seit 2002 vorausgezahlten Gewerbesteuern zurückforderte.