"Denn wegen der Umsiedlung ist dieser Friedhof schon einmal verlegt worden. Nun konnte wieder ein neues Kreuz aufgestellt werden. Es ist sozusagen ein Mahnmal für alle Gräber, die nicht mehr sind. Friedhöfe sind wie eine eigene kleine Welt, wo man Ruhe und Frieden findet", so die Pfarrerin bei der Weihe.

"Vielleicht stehen wir nächstes Jahr an gleicher Stelle und können den Gedenkstein einweihen. Schön wäre es auch, wenn es hier am neuen Kreuz eine Bank geben würde. Es wäre ein Ort zum Nachdenken", fügte sie hinzu. Das Kreuz wurde aus Lärchenholz gebaut. Die Gemeinde Trebendorf unterstützte den Bau des Sockels unter diesem Kreuz in Mühlrose.

Umrahmt wurde die kleine Feierstunde am Sonntag mit Rezitationen von den Geschwistern Annelie und Andreas Zuchold aus Mühlrose sowie von der Jagdhornbläsergruppe "Hubertuseck" aus dem Kirchspiel Schleife. Die Pfarrerin sowie Hans-Peter Krause, Waldemar Locke und Enrico Kliemann vom Ortschaftsrat legten Blumen nieder.