Wer „Guten Tag“ oder „Grüß Gott“ sagte, bekannte sich damit dazu, dass er von Hitler kein Heil erwartete. Das allein war schon gefährlich. Aber wie schnell hat sich dann herausgestellt, dass dieser Mann nur Unheil über unser Volk brachte, dessen Nachwirkungen wir bis heute spüren. Heil ist ein religiöser Begriff und findet sich in der Bibel häufig und hängt immer mit Gott zusammen. In der deutschen Sprache bedeutet Heil dementsprechend, dass etwas gut, gesund und in Ordnung ist. So gibt es auch einen Zusammenhang zwischen Heil und Heilung. Für Jesus verwenden wir den Beinamen „Heiland“ . Die Bibel berichtet, dass er viele Menschen geheilt hat.
Jeder von uns weiß aus Erfahrung, wie wichtig für einen Menschen, der krank ist, das Vertrauen zu einem Arzt ist. Vertrauen ist geradezu die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Heilungsprozess in Gang gesetzt wird. So haben wir Christen bis heute auch ein besonderes Vertrauen zu Jesus Christus, dass er Menschen an Leib und Seele gesund machen kann. Das hat nichts mit Kurpfuscherei zutun.
Aber die Bibel rät allen Kranken, die Ältesten der Gemeinde, also gläubige Menschen ans Krankenbett zu rufen, die für die Kranken beten und sie mit Öl salben sollen im Namen des Herrn Jesus. Jesus selbst hat Kranken die Sündenvergebung zugesprochen, d. h., er hat sie freigesprochen und gelöst von allen unguten Bindungen.
Das kann oft zur Voraussetzung einer Heilung werden, weil damit das Verhältnis zu Gott in Ordnung gebracht wird und der Kranke wieder aufatmen kann. Die heutige Medizin weiß um die Zusammenhänge von seelischen Belastungen und körperlichen Leiden.
Außerdem wird so auch das Vertrauen zu guten Ärzten gestärkt, und der Kranke trägt selbst zu seiner Heilung bei.