ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:03 Uhr

Tourismus
Handwerker-Museum Sagar startet in die neue Saison

Sagar. Am Rennfeuerofen ist das Eisenschmelzen zu erleben.

Schluss mit dem Winterschlaf! Das Handwerk & Gewerbe Museum startet am Ostersonntag in die Saison 2018. „Und das ist kein Aprilscherz“, betont Egbert Feuerriegel vom Förderverein, der das Museum betreibt. Letzten Samstag wurde ordentlich sauber gemacht und der Staub der Winterwochen, in denen das Museum geschlossen blieb, „weggepustet“. Schließlich sollen die vielen Gäste sich wohlfühlen.

Bei hoffentlich schönem Wetter erwarten die Macher um Vorsitzenden Gotthard Kreisel die Besucher ab 10 Uhr und dann bis 18 Uhr.

Die Vereinsmitglieder und die Mitarbeiter haben für diesen Tag wieder allerlei vorbereitet. So werden ein Teil der funktionsfähigen Maschinen in Aktion zu erleben sein. Am originalgetreu nachgebauten Rennfeuerofen wird das Eisenschmelzen erklärt, kündigt Egbert Feuerriegel an. Die vergangenen Monate hat der Verein genutzt, um an den Maschinen einige Komplettierungen vorzunehmen. Beim Horizontalgatter sind Sicherungsmaßnahmen notwendig, die zum Teil noch vorgenommen werden. In der Schuhmacherei gibt es zwei neue Maschinen, dafür trennte sich der Verein von einer alten, die nicht mehr funktioniert. Bei der Vorführung kann man dem Bad Muskauer Schuhmacher Jean Großmann über die Schulter schauen. Auch ein Schmied ist Ostersonntag vor Ort und zeigt, wie sein Handwerk funktioniert. Es wird einen Bücherflohmarkt geben. Mit von der Partie ist auch in diesem Jahr wieder Heike Krahl als Malerin. Man kann bei ihrer Arbeit zusehen und sicher auch selbst Hand anlegen, ist Egbert Feuerriegel überzeugt. Der Sachsenforst wird mit einem „Walderlebnispfad“  Kenntnisse über Flora und Fauna der heimischen Wälder vermitteln. In traditioneller Weise sorgen die Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl unserer Gäste. „Bei der Wettervorhersage für Ostersonntag haben wir auch Glühwein eingekauft.“ Im vorigen Jahr zur Saisoneröffnung sei es auch so nasskalt gewesen, erinnert sich Egbert Feuerriegel. „Da wurden 20 Liter Glühwein getrunken, und wir hatten stolze 300 Besucher. Deswegen sollte sich von schlechtem Wetter niemand abhalten lassen.“

Auf Grund der Baumaßnahmen an der Mühlgrabenbrücke ist die Skerbersdorfer Straße vor dem Museum gesperrt. Deswegen ist der Parkplatz am  Museum nur aus Richtung Rothenburg zu erreichen. Für Fußgänger aus der anderen Richtung wurde eine Behelfsfußgängerbrücke errichtet.

Ab Ostermontag ist das Museum dann zu den bekannten Öffnungszeiten geöffnet.