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| 01:04 Uhr

Handball Jahresauftakt mit Heimsieg

Schleife.. Zum Auftakt der Verbandsliga-Rückrunde empfingen die Männer von Lok Schleife die Gäste von Lok Pirna II. Nach einem eher mäßigen Spiel stand dann für die Schleifer der dritte Heimsieg zu Buche. Lok siegte 24:20. (fw)



Für die Hausherren begann das Spiel sehr holprig. Denn der Tabellenletzte aus Pirna bestimmte die Anfangsminuten und führte nach neun Minuten schon 5:2. Zudem musste Schleife bereits in der Anfangsphase umstellen, denn Rico Becker war schnell mit zwei Zeitstrafen belastet. Doch gerade in Unterzahl fanden die Gastgeber besser ins Spiel und konnten ausgleichen. Aber der Ausgleich brachte keine Sicherheiten in das Angriffsspiel. So wurden in der Abwehr gewonnene Bälle im Angriff leichtfertig vergeben. Positiv zu erwähnen ist, dass Reno Struck die Abwehr gut organisierte und so Pirna immer wieder Probleme bekam. In der 21. Minute gelang Schleife der erneute Ausgleich und wenig später sogar die erste Führung (10:9). Durch einen Strafwurf konnte Christian Pätzold die Führung ausbauen, doch im Gegenzug schaffte Pirna ebenfalls durch einen Strafwurf den Anschluss. Mit dem Ergebnis von 11:10 gingen beide Mannschaften in die Kabine.
Nach der Pause wurde der Angriff der Hausherren effektiver. So bestimmten sie von der ersten Minute der zweiten Halbzeit das Spielgeschehen. Pirna strahlte vor allem aus dem Rückraum kaum Gefahr aus. Die so abgewehrten Bälle konnte vor allem Jens Richter zu Kontern nutzen. Das Ergebnis der guten Arbeit sah man in der 42. Minute, da besaß Schleife erstmalig eine 4-Tore-Führung (17:13). Jetzt schien der Sieg sicher. Doch nun suchten die Gäste ihr Heil im Angriff. Schleife war bedingt durch Zeitstrafen gezwungen in Angriff und Abwehr zu wechseln. Dies nutzte Pirna durch die schnelle Mitte aus und kam nach Schleifer Toren direkt ihrerseits zum Torerfolg. Doch der Vorsprung schrumpfte zum Glück nicht. In den letzten fünf Minuten spielte Schleife es souverän herunter. Dadurch gaben sie dem ESV keine Möglichkeit entscheidend zu verkürzen. Somit war der 24:20-Sieg, dank der zweiten Halbzeit nicht gefährdet und h&au ml;tte durch eine bessere Chancenauswertung sicherlich höher ausfallen können. Mit diesen zwei Punkten schaffte Schleife den Anschluss ans Mittelfeld.
Nächste Woche wartet auswärts ein härterer Brocken auf Schleife. Gegen den Oberligaabsteiger HSV Pulsnitz hat die Lok-Mannschaft jedoch nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.
Die Verbandsligapartie in Schleife stand auch im Zeichen der Solidarität mit den Flutopfern in Südasien. So spendete die Abteilung Handball die kompletten Zuschauereinnahmen des Tages in Höhe von 193 Euro. Diesen Betrag erhöhte die Männermannschaft auf 250 Euro.
Lok Schleife: Koitschka, Wierick, Pätzold (7/3), Hauffa, Hanusch (3), Oertel (3), Kowal (1), Sergon (2), Struck (1), Becker (1), Krautz, Richter (6).