ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:31 Uhr

Halbendorfer Neptunfest
Neptuns Häscher kennen keine Gnade

Sonntagnachmittag hatte Neptun mit seinen Nixen Landgang und thronte am Ufer des Halbendorfer Sees
Sonntagnachmittag hatte Neptun mit seinen Nixen Landgang und thronte am Ufer des Halbendorfer Sees FOTO: Gabi Nitsche
Halbendorf. Der Meeresgott schwingt am Halbendorfer See seinen Dreizack. Die Dorfrocker heizen im Festzelt so richtig ein.

Sonntagnachmittag hat Neptun mit seinen Nixen Landgang gehabt und thronte am Ufer des Halbendorfer Sees. Der König der Meere, Tümpel und Teiche schwang seinen Dreizack, und dann schwirrten seine Häscher aus. Wen sie einmal in ihren Fängen hatten, mit dem kannten sie kein Erbarmen. Es ging ab in eine Wassertonne.

Bei der Taufe am Sonntagnachmittag gab es kein Pardon
Bei der Taufe am Sonntagnachmittag gab es kein Pardon FOTO: Gabi Nitsche

Vor der Taufzeremonie war ein Geschicklichkeitstest angesagt mit Balancier-Balken, Schaukeln, Kletterwand. Wer die erklomm, hatte die Aufgabe Äpfel zu ernten für den Meeresgott. Tapfer ertrugen die Täuflinge auch Eimerladungen voll Wasser und ebenso, die ekligen Flossen von dem grünen Kerl zu küssen. Für die vielen Besucher war es ein Augenschmaus, das alles zu beobachten –so lange sie nicht selbst zum Opfer wurden.

Einmal in den Fängen der Häscher kannten diese kein Erbarmen
Einmal in den Fängen der Häscher kannten diese kein Erbarmen FOTO: Gabi NItsche / Gabi Nitsche

Stars des diesjährigen Neptunfestes waren die Dorfrocker. Die Brüder brachten am späten Sonntagnachmittag ganz tolle Stimmung ins Festzelt. Die Fans waren begeistert, textsicher und in bester Schunkellaune. Und das gute zwei Stunden.

Stars des diesjährigen Neptunfestes waren die Dorfrocker
Stars des diesjährigen Neptunfestes waren die Dorfrocker FOTO: Gabi NItsche / Gabi Nitsche

Dass statt drei Dorfrockern nur zwei auf der Bühne waren, weil einer der Brüder – Tobi – seit einigen Tagen im Krankenhaus ist, störte niemanden. Die zwei rockten für drei, und hatten ja tüchtige Unterstützung von ihrer Band.

Als die Bamberger nach den Dorfkindern fragten, gingen die Arme nur so hoch. Es gab kein Halten mehr, im Festzelt war man sich mit den Musikern einig: „Ich bin a Dorfkind und darauf bin i stolz, denn wir Dorfkinder sind aus gutem Holz.Ich bin a Dorfkind was kann's schönres geb'n als aufm Land zu Leben.“

Einmal so richtig in Fahrt, ging es für manchen Besucher bei der Aftershow-Party weiter. Jetzt fanden auch die Halbendorfer und Helfer, die tagelang für Tausende Besucher beste Gastgeber waren, Gelegenheit, mal die Beine auszustrecken, sich etwas Ruhe zu gönnen – oder auch nicht. Denn DJ Paul legte genau die Musik auf, die die Leute zum Abzappeln gut fanden.

Mehr Fotos unter www.lr-online.de/bilder.

(ni)