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Großvermieter peppt Spielplätze auf

Das Kletterhaus mit Rutsche ist eins der neuen Spielgeräte am Prof.-Wagenfeld-Ring.
Das Kletterhaus mit Rutsche ist eins der neuen Spielgeräte am Prof.-Wagenfeld-Ring. FOTO: Preikschat
Weißwasser. Für mehr Spaß und Sicherheit auf 28 Spielplätzen in Weißwasser hat die Wohnungsbaugenossenschaft (WGW) gesorgt. Die Spielgeräte wurden instand gesetzt und ergänzt, so mancher Kinderwunsch dabei berücksichtigt. Daniel Preikschat

Wippen in Gestalt von Kamelen oder Motorrädern, Zwergenbar und Climbing-Zelt. Spielgeräte wie diese sorgen seit einigen Tagen auf den Spielplätzen für gute Laune bei den Kindern. Detlef Brendler, bei der WGW zuständig für die Verkehrssicherheit, hatte zuvor alle Spielplätze der Genossenschaft abgeklappert, um Kinder und Eltern um ihre Meinung zu bitten. Schließlich sollte nicht teuer angeschafft und aufgebaut werden, was dann nicht auch wirklich gern genutzt wird.

Der Spielplatz am Prof.-Wagenfeld-Ring 99 bis 122 beispielsweise ist nun um Kletterhaus mit Rutsche, Reck und Kletterpfahl reicher. 7000 Euro wurden dafür ausgegeben. Auf Einladung der WGW tobten sich dort am Montag bei einer Art Einweihung zwei Gruppen des nahe gelegenen Awo-Kindergartens aus. Die gute alte Schaukel war dabei genauso beliebt wie die moderneren Gerätschaften. Angetan zeigte sich auch Erzieherin Petra Duske: "Ein schöner Spielplatz, die Kinder sind begeistert, wir kommen jetzt bestimmt öfter."

Gerade kleineren Kindern bis zu zehn Jahren, so WGW-Geschäftsführerin Birgit Michel, wolle die Genossenschaft attraktive Spielmöglichkeiten bieten. Größere Kinder würden in Schulen und Sportvereinen schließlich bereits gute Freizeitangebote vorfinden. Ein Teil der investierten 30 000 Euro seien für die Instandsetzung älterer Spielgeräte aufgewendet worden, damit sich die Kinder nicht verletzen. Mit 28 Spielplätzen in der Stadt, die frei zugänglich und gut in Schuss seien, leiste die Genossenschaft einen Beitrag zur Kinder- und Familienfreundlichkeit in Weißwasser, betont Birgit Michel.

Vier Anlagen allerdings würden demnächst rückgebaut, weil sie kaum noch genutzt werden, so die Geschäftsführerin weiter. Der Fall sei dies an der Boxberger Straße, an der Eisler-Straße, an der Gutenbergstraße und an der Seelenbinder-Straße.