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| 01:07 Uhr

Großes Traditionstreffen der einstigen Handballaktiven

Gablenz.. Die Vereine der Gemeinde haben ihren Veranstaltungskalender für das neue Jahr in Sack und Tüten, so auch der rührige Heimatverein. Dessen Vorsitzender Norbert Thorausch gewährte der RUNDSCHAU schon mal einen kleinen Überblick über das, was im ersten Halbjahr passieren soll. Von Ingolf Tschätsch

Die Truppe will auch 2004 Bewährtes fortsetzen, setzt deshalb auf Tradition.

Auftakt mit Seniorenfasching
Eine solche Veranstaltung ist der Seniorenfasching am 24. Februar um 15 Uhr im Gemeindesaal, mit dem der Auftakt für das Jahr gegeben wird. Wie Norbert Thorausch hinwies, sollten Interessenten nicht vergessen, ihre Teilnahmemeldung im Gemeindebüro abzugeben.
Ganz den älteren Bürgern ist eine weitere Veranstaltung im April gewidmet - der traditionelle Seniorenkaffee nachmittag am „13.“ im ehemaligen Essenraum der Schule.
Natürlich darf auch 2004 das Maibaumstellen in Verbindung mit dem Hexenfeuer nicht fehlen, wie immer am 30. April. Gut einen Monat darf der Maibaum stehen, bevor er am 6. Juni geworfen wird - wieder der Anlass für ein zünftiges Fest.
Und dann gibt es im ersten Halbjahr noch etwas Besonderes, wie der Vereinsvorsitzende betonte. Dazu hat man sich ganz was Neues einfallen lassen.
Gablenz ist ein Dorf des Sports und war einst eine Hochburg des Handballs. Dem soll mit einem Traditionstreffen Rechnung getragen werden. Es findet am 27. März im Gemeindesaal statt.
Die Einladung richtet sich an ehemalige Gablenzer Handballsportler - sowohl solche, die heute noch in der Gemeinde oder Umgebung wohnen, als auch an die, die es in die Ferne gezogen hat.

Erinnerungen an die Erfolge
Gemeinsam mit den Ehefrauen und Gästen soll es ein gemütliches Beisammensein werden, bei dem mit Sicherheit die großen Erfolge von früher noch einmal zur Sprache kommen. Von denen dürften jüngere Einwohner und Hinzugezogene nicht viel wissen.
Wie ein Blick in die stolze Chronik verrät, gab es bereits 1920 in Gablenz in Sachen Handball erste Aktivitäten. Markante Ereignisse in der langen Geschichte dieser Sportart waren u. a. 1952 der Gewinn des DDR-Meistertitels der Sportvereine „Aktivist“ in Staßfurt, die Zugehörigkeit zur DDR-Liga bis 1960 und der Aufstieg in die Oberliga 1963. Im Jahre 1994 hatte sich das Kapitel Handball in der Gemeinde mit der Auflösung der Spielgemeinschaft und der Handballabteilung des Knappensportvereins Weißwasser, dem man angehörte, für immer erledigt.

Arbeitsgruppe hat den Hut auf
Zur Vorbereitung des Traditionstreffens hat sich eine Arbeitsgruppe aus ehemaligen Handballern und Mitgliedern des Heimatvereins gebildet. „Wenn alle kommen einschließlich der Gäste, sind es insgesamt schätzungsweise zwischen 80 und 100 Personen, die wir am 27. März im Gemeindesaal begrüßen können“ , so Norbert Thorausch zu diesem Höhepunkt im Leben des Vereins und der Kommune.
Es ist übrigens das erste Mal, dass einstige Handballaktive in dieser großen repräsentativen Form öffentlich zusammenkommen.