ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:20 Uhr

Familie
Kinder, Eltern und Senioren finden zueinander

Kinder, Eltern und rüstige Senioren kamen am Sonntag Im SpinnNetz Weißwasser bei „Großeltern gesucht!?“ zusammen, um sich kennenzulernen und Freundschaften zwischen den Generationen entstehen zu lassen.
Kinder, Eltern und rüstige Senioren kamen am Sonntag Im SpinnNetz Weißwasser bei „Großeltern gesucht!?“ zusammen, um sich kennenzulernen und Freundschaften zwischen den Generationen entstehen zu lassen. FOTO: Robert Seidel
Weißwasser. Weißwasseraner initiiert ein Projekt, dessen Ziel generationenübergreifende Freundschaften sind.

Knapp 20 Kinder, Eltern und rüstige Senioren sind am Sonntag Im SpinnNetz Weißwasser bei „Großeltern gesucht!?“ zusammengekommen, um sich kennenzulernen und, so die Absicht des Projektkoordinators Robert Seidel, neue Freundschaften zwischen den Generationen entstehen zu lassen. „Denn gerade für Alleinerziehende ist es nicht immer leicht, die Betreuung der Kinder gewährleisten zu können, besonders nicht, wenn Arbeitszeiten bis in die Abendstunden anstehen“, so Seidel.

Auf der anderen Seite seien Senioren oftmals einsam, da die Kinder und Enkel längst weggezogen sind und höchstens zu den Feiertagen auf einen Besuch vorbei schauen. Was liegt also näher, als eben diese beiden Parteien miteinander bekannt zu machen, sodass sie sich gegenseitig helfen können? „Nichts!“, dachte sich Seidel und engagierte sich ehrenamtlich beim Förderprojekt „Ort-Schafft“, um den Plan in die Tat umzusetzen.

Unterstützung erhielt er dabei auch von seinen Kollegen beim Sozialen Netzwerk Lausitz. Gleich vier Ehrenamtliche und Manuela Thomas, die Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz, fanden die Idee klasse und packten mit an. Die Bäckerei Mersiovsky stellte dann noch Leckereien zur Verfügung und der Stadtchor Weißwasser sorgte für ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

So konnten sich die Gäste bei gemütlicher Weihnachtsatmosphäre näher kommen und den Grundstein legen für eine besondere Freundschaft. „Und ganz bestimmt ist das mehr wert, als das neue Spielzeugauto oder die sprechende Puppe, die bald unter dem Weihnachtsbaum liegen wird“, ist sich Seidel sicher. „Denn, und das sollten wir bei all den verkaufsoffenen Sonntagen mit langen Arbeitszeiten für Mama und Papa nicht vergessen: Weihnachten ist immer noch das Fest der Liebe.“

Das Projekt wird im Rahmen des durch Mittel des Bundesförderprogrammes „Kommunen innovativ“ finanzierte Forschungsvorhaben „Kleinstadt gestalten: Junge Menschen schaffen Orte mit Mehrwert für die Gemeinde" umgesetzt.

(dh)