Am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau wird beim achten trinationalen Theaterfestival J-O-Ś erneut Schauspielkunst aus den Nachbarländern sowie Slowenien und erstmalig Italien erlebbar. Das kündigt Theater-Sprecherin Jasmin Schröter an.

Das Trinationale Theaterfestival J-O-Ś ist mittlerweile fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Dreiländereck. „Innerhalb kürzester Zeit lassen sich berührende Themen, ungewohnte Spielweisen, spannende Konzepte und neue Sichtweisen auf das internationale Theater entdecken und dabei das Flair des Theaterfestivals genießen“, sagt sie. Mehrsprachige Übertitel und Werkeinführungen beseitigen Sprachbarrieren.

An den fünf Festivaltagen werden neben drei eigenen Produktionen aus Zittau sieben Gastbeiträge aus Polen, Tschechien sowie den diesjährigen Gastländern Slowenien und Italien zu sehen sein. Seit 2013 gehört es zur Tradition, zusätzlich internationale Gäste zu dem Festival zu laden. Das Teatro Libero Milano feiert mit dem Schauspiel „Malamore“ von Andrea Brunetti seine Zittau-Premiere (Samstag, 25. Mai, 19:30 Uhr). Das slowenische Nationaltheater aus Nova Gorica, dem Partner von Zittau auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025, reist erneut an, diesmal mit dem berühmten Monolog „Die menschliche Stimme“ von Jean Cocteau in Regie von Ajda Valcl (Freitag, 24. Mai, 20 Uhr).

Traditionell wird auch das Lubuski Teatr aus Zielona Góra zu Gast sein. Die Polen kommen mit “JUM‘AH. Eine arabische Nacht„ als Semi-Qasida von Paweł Kamza, in der persönliche Schicksale in der syrischen Stadt Aleppo beleuchtet werden. Auch das Partnertheater, das Teatr im. Cypriana Kamila Norwida aus Jelenia Góra, zeigt in diesem Jahr eine schwarze Komödie: „Was der Butler sah“ des Briten Joe Orton in Regie von Marek Siudym. Das Psychoteatr aus Wrocław präsentiert sich am Samstagabend mit „Die Dinge“, einem neuen Programm als Mix aus Schauspiel, Tanz, Musik und Gesang von Angelika Pytel. Auf die kleinen Festivalbesucher wartet am Sonntagmorgen das Animationstheater aus Jelenia Góra mit der bezaubernden Version von „Der gestiefelte Kater“. Im Rahmenprogramm laden musikalische Beiträge zum Feiern ein.