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Görlitzer verstößt gegen Betäubungsmittel-, Waffen und Sprengstoffgesetz

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Görlitz. Beamte des Polizeireviers Görlitz helfen einem Mann in Görlitz, an warme Sachen aus seiner Wohnung zu gelangen. Das Ganze endet mit Verstößen gegen das Waffen-, Betäubungsmittel sowie Sprengstoffgesetz. Rüdiger Hofmann

Ein 40-Jähriger hat in Görlitz die Polizei gerufen, nachdem ihn seine Frau aus der gemeinsamen Wohnung am Sechsstädteplatz geworfen hatte. Eine Streife des örtlichen Reviers stellte den leicht bekleideten Mann vor seinem Wohnhaus fest. Dieser wollte nur wärmere Sachen aus dem Gebäude haben. Die Beamten klingelten daraufhin bei der 31-Jährigen. Sie bat die Beamten in die Wohnung und suchte anschließend nach Kleidung für ihren Mann. Kurios: Die Polizisten entdeckten in der Wohung ein schwarzes Zelt mit Belüftung. Bereitwillig zeigte ihnen die Frau den Inhalt. Im Zelt fanden die Beamten insgesamt sechs Cannabispflanzen. Die Streife stellte die Gewächse sicher und nahm Anzeigen auf.

Doch damit nicht genug: Wenig später mussten die Beamten erneut ausrücken. Diesmal riefen Anwohner des Sechsstädteplatzes die Polizei, nachdem sie mehrere laute Knall-Geräusche gehört hatten. Vor Ort stellten die Beamten erneut den stark alkoholisierten 40-Jährigen fest. Dieser hatte mit einer Schreckschusswaffe offenbar mehrmals in die Luft geschossen. Neben der Waffe fanden die Gesetzeshüter insgesamt 36 Blitzknaller ohne Prüfzeichen, sowie Patronenhülsen bei dem Tatverdächtigen. Die Beamten stellten die Munition, die Schreckschusswaffe sowie die Pyrotechnik sicher und nahmen den 40-Jährigen in Gewahrsam. Einen Alkoholtest verweigerte der Mann. Am Morgen durfte er das Revier wieder verlassen. Er wird sich nun wegen der Verstöße verantworten müssen. Die Kriminalpolizei ermittelt.