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| 02:45 Uhr

Görlitzer Altstadt wird für Autofahrer enger

Görlitz. Parkplätze in der Alt-, Innen- und Nikolaivorstadt sind oft knapp. Deshalb hat das Görlitzer Amt für Stadtentwicklung eine Untersuchung in Auftrag gegeben, bei der insbesondere die Parksituation in diesem Areal betrachtet wurde. red/jda

"Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Ivas aus Dresden gab es in den zurückliegenden Monaten umfangreiche Vor-Ort-Termine und Zählungen, um die Auslastung der Stellplätze zu ermitteln", teilt Anett Böttger von der Stadtverwaltung mit. Die Untersuchung soll einerseits einen aktuellen Überblick zum Parken im Görlitzer Zentrum liefern. Andererseits wird angestrebt, anhand der sich abzeichnenden Nachfrage konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Die Analyse ist inzwischen abgeschlossen. Kapazitätsengpässe haben sich nach Aussage von Anett Böttger prinzipiell bestätigt. Im Untersuchungsgebiet wurde festgestellt, dass das Maximum in der Auslastung bei fast 80 Prozent liegt. Im öffentlichen Straßenraum gibt es kaum noch Reserven. "Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage nach Parkplätzen in den kommenden Jahren eher steigen wird", sagt Anett Böttger. Gründe seien der sich abzeichnende Bevölkerungszuwachs im Kernstadtbereich, die weitere Stärkung der Innenstadt als Einzelhandels- und Dienstleistungsstandort sowie die geplante Erweiterung von Behörden und Institutionen wie Landratsamt Görlitz und Senckenberg-Museum.

Im nächsten Schritt will die Stadt gemeinsam mit Ivas mögliche neue sowie bis heute nicht verwirklichte Standorte zum Parken untersuchen. Der Fokus wird dabei vor allem rund um die Altstadt liegen. Darüber hinaus soll das Gründerzeitviertel entlang der Berliner Straße im Detail betrachtet werden. Das Konzept soll noch in der ersten Jahreshälfte vorliegen.