Tappert zeigte sich tief beeindruckt von dem feierlichen Zeremoniell, bei dem der Innenraum im gleißenden Licht der Scheinwerfer erstrahlte. Der Altar sei würdevoll mit einem Steinkreuz und Laternen hergerichtet worden, so Tappert. Ein besonderer Moment, als die Fackeln angezündet wurden.
„Zur Begrüßung wurde den Anwesenden eine Kerze überreicht. Es war ein schönes Lichterspiel, es breitete sich ein Gefühl der Gemeinsamkeit aus“ , schreibt der Bad-Muskauer.
Als Pfarrer Steffen Schumann die Andacht hielt, war die Besucherzahl so groß, dass die Bergsche Kirchruine nicht alle Gäste aufnehmen konnte, zeigte sich Günter Tappert erfreut über diese Resonanz.
Er hatte auch 2003 an der Silvesterandacht teilgenommen und damals kritisch angemerkt, dass kein Glockengeläut ertönte. Wäre die separate Einrichtung eines hölzernen Glockenstuhls nahe der Ruine nicht eine Verpflichtung der Vergangenheit an die Gegenwart und Zukunft, hatte Tappert gefragt.
Wie er informierte, gäbe es zurzeit Bestrebungen, mit Hilfe von Spendern und Sponsoren und mit Zustimmung des Eigentümers einen solchen Glockenstuhl 2006 zu errichten. Wer hilft mit, fragt das Ehrenmitglied der Schützengilde.