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| 02:49 Uhr

Gewerkschaft fordert Entscheidung der Stadt zum Hexenbrennen

Viele kleine "Irrlichter" huschten am Vorabend des 1. Mai durch die Straßen von Weißwasser. Mädchen und Jungen mit ihren Eltern und Großeltern waren unterwegs zum Freizeitpark,kleine Lampions in der Hand.Allen vorraus der Spielmannszug aus Komptendorf.Mit dem eintreffen vom Lichterzug auf Weißwassers "Tummelplatz"wurde das Hexenfeuer angezündet.Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert. Foto:Joachim Rehle
Viele kleine "Irrlichter" huschten am Vorabend des 1. Mai durch die Straßen von Weißwasser. Mädchen und Jungen mit ihren Eltern und Großeltern waren unterwegs zum Freizeitpark,kleine Lampions in der Hand.Allen vorraus der Spielmannszug aus Komptendorf.Mit dem eintreffen vom Lichterzug auf Weißwassers "Tummelplatz"wurde das Hexenfeuer angezündet.Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert. Foto:Joachim Rehle FOTO: Joachim Rehle (LR-WWR-RED-151)
Weißwasser. Ein klares Bekenntnis zum Hexenbrennen 2016 in Weißwasser hat der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) des Ortsverbandes Weißwasser, Frank Schuster, am Mittwoch gefordert. In der Einwohnerfragestunde der Stadtratsitzung erklärte Schuster: "Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir als Gewerkschaft die Veranstaltungen um den 1. Mai nicht mehr alleine tragen können." Christian Köhler

Er wisse nicht, mit wie viel finanzieller Unterstützung er 2016 rechnen könne und verwies darauf, dass etwa 3000 Euro nötig seien, damit nicht alles ins Wasser fällt. "Wir warten mit einer Antwort bis zum 9. Februar. Wenn sich bis dahin niemand meldet, lassen wir alles ausfallen", kündigt der Gewerkschafter an.

Hintergrund für die Anfrage ist, dass die Stadt vor der Debatte um einen neuen Haushalt steht, der ausgeglichen sein muss. Weil jedoch Gewerbesteuerrückzahlungen an Vattenfall große Löcher in den städtischen Haushalt gerissen haben, stehen insbesondere freiwillige Ausgaben der Stadt in den nächsten Jahren zur Disposition. Die Gewerkschaft wiederum organisiert das Hexenbrennen und die 1. Mai Demonstration in Weißwasser seit gut 25 Jahren - auch mit finanzieller Unterstützung der Stadt.