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| 02:57 Uhr

Gewalt unter Eishockey-Fans soll aufgeklärt werden

Weißwasser. Sowohl die Lausitzer Füchse als auch die Bayreuth Tigers verurteilen die jüngsten Fan-Ausschreitungen am vergangenen Wochenende in Weißwasser aufs Schärfste. Wie Füchse-Sprecher Andreas Friebel erklärt, rufen beide Klubs ihre Anhänger auf, zur vollständigen Aufklärung der Vorfälle beizutragen. ckx

Nachdem es bereits während des Heimspiels am 24. Februar zu verbalen Entgleisungen rund um den Gästeblock gekommen war, kam es außerhalb der Eisarena zu gewalttätigen Vorfällen. Beim Polizeieingriff wurde eine Beamtin verletzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Weißwasser unter Telefon 03576 2620 entgegen.

Die Fanbeauftragten aus Bayreuth, so Andreas Friebel weiter, haben bereits mit Stellungnahmen zu den Ereignissen beigetragen. "Im Interesse des Sports dürfen sich derartige Vorfälle nicht mehr wiederholen", so Friebel.

Ende Oktober hatte es in Bayreuth Übergriffe durch vermeintliche Anhänger der Füchse gegeben. Eine Person erhielt daraufhin bundesweit Stadionverbot. Mit ähnlichen Strafen müssen die Täter vom Februarwochenende rechnen. Aus der Fanszene in Weißwasser hieß es, Anhänger aus Bayreuth haben sich für die Oktobervorfälle revangieren wollen und hätten provoziert. Allerdings gab es auch eigene Streithähne.