Eine Retrospektive, ausgewählt von Barbara Seidl-Lampa aus dem umfangreichen Bilderschatz zum Werk des Senftenberger Malers, Grafikers und Bildhauers Gerhart Lampa, gibt den Besuchern einen Einblick in die Gestaltungskraft des 2010 nach langer Krankheit verstorbenen Künstlers.

1949 in Magdeburg geboren, verbrachte er den größten Teil seines Lebens in der Lausitz. Er war Autokranfahrer, malte nebenbei Bühnenbilder. Lampa erlernte Lithografie und arbeitete als Gebrauchswerber. Später folgten ein Studium der Kunstpädagogik und Germanistik in Dresden und ein Fernstudium in Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität um danach für 10 Jahre das Kreismuseum Senftenberg als Direktor zu leiten. Ab 1980 war Gerhart Lampa freischaffender Maler in Senftenberg. Ein besonderes Anliegen war für Professor Lampa auch die Unterstützung sozialer Einrichtungen. Mit dem Verkauf zahlreicher Bilder stellte er beachtliche Spendenmittel zur Verfügung.

Die Eröffnung der Ausstellung, die bis zum 12. November zu sehen ist, findet um 16 Uhr statt.