„Die Wahl ist Zeichen dafür, dass die Gemeinderäte eine gute Arbeit geleistet haben. Denn alle, bis auf eine Neue, sind wiedergewählt worden“, so stieg Bürgermeister Peter Mäkelburg am Mittwochabend in die konstituierende Sitzung des Gemeinderates ein.

„Der neue Gemeinderat wird sich über Arbeit nicht beklagen brauchen“, ist sich Mäkelburg sicher. Mit dem Trebendorf-Vertrag habe man die Grundlage auch für die Arbeit der nächsten fünf Jahre gelegt. „Wir haben unser Bestes gegeben, ob es das Beste war, wird man in 15, 20 Jahren sagen können“, so Mäkelburg. Mit Blick auf Mühlrose meinte er, dass im Herbst das Soziale Anforderungsprofil (SAP) vorliegen wird. „Dann müssen wir unseren Forderungskatalog aufmachen. Denn es geht darum, dass die Mühlroser ihren Platz in der VG finden, wenn umgesiedelt werden muss.“

Damit der Rat für künftige Entscheidungen arbeitsfähig ist, verpflichtete ihn der Bürgermeister. Danach stand die Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter an. Der Vorschlag des Bürgermeisters lautete: Kerstin Antonius und Wolfgang Martin. Gemeinderat Waldemar Locke (CDU) meldete sich zu Wort: „Ich möchte mich für den zweiten Stellvertreterposten bewerben. Denn mit dem Wahlergebnis haben die Bürger für mich gesprochen.“ Daraufhin hatten die Räte eine geheime Wahl durchzuführen. Und sie entschieden sich klar für Kerstin Antonius und mehrheitlich für Wolfgang Martin.

Ein etwas umfangreicheres Procedere nahm die Besetzung der Ausschüsse ein. Hier monierte Waldemar Locke beim Hauptausschuss, dass nur ein Mühlroser Rat darin vertreten sein sollte, zwei wären gerechter gewesen. Dennoch blieb es bei der vorgeschlagenen Besetzung. Für die Stellvertreter-Besetzung war wie schon am Vorabend in der Ratssitzung Schleife das Losverfahren notwendig. Hauptamtsleiterin Marion Mudra war bereits geübt. Als „Ziehungsleiter“ fungierte diesmal Peter Mäkelburg.

Keine Diskussionen gab es bei der Besetzung des Gemeinschaftsausschusses. Hier werden die Trebendorfer/Mühlroser Belange im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft Schleife neben dem Bürgermeister durch die Gemeinderäte Wolfgang Martin und Waldemar Locke vertreten.

Der Tagesordnungspunkt Besetzungen der Stiftungen wurde abgesetzt. „Da haben wir noch Klärungsbedarf, damit alles rechtlich ordentlich zugeht“, erklärte der Bürgermeister.