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| 02:59 Uhr

Gemeinderat begrüßt Initiative gegen Raser auf der B 115

Rietschen. Die B 115-Anwohner in Rietschen, die öffentlich den Aufbau eines stationären Blitzgeräts gefordert haben, bekommen Rückendeckung aus dem Gemeinderat. Auch Helmut Perk (Freie Wähler) beobachtet eine deutliche Zunahme vor allem des Schwerlastverkehrs im Ort, verbunden mit ständigen Tempoüberschreitungen. dpr

Das Planungsbüro Grontmij, in dem Perk als Ressortleiter tätig ist, liegt ebenfalls direkt an der Bundesstraße.

Um die Kraftfahrer zu disziplinieren, so der Gemeinderat weiter, müsse ständig auf das Problem hingewiesen werden. Daher sei die Anwohner-Initiative zu begrüßen. Im südbrandenburgischen Döbern (Landkreis Spree-Neiße) stünden seit Jahren gleich zwei stationäre Blitzgeräte, so Perk. Die Situation entspannen könnte seiner Ansicht nach aber auch schon das Anbringen von Geschwindigkeitstafeln. Dies sei in einem Maßnahmekatalog der Gemeinde für mehr Klimaschutz und Energie-Effizienz auch mit aufgeführt worden. Noch in diesem Jahr könnten die Tafeln aufgestellt werden. Geschwindigkeitsmessungen der Gemeinde könnten das sinnvoll ergänzen.

Skeptisch indes ist Perk, dass sich das Problem in absehbarer Zeit aufgrund verstärkter Elektromobilität von selbst löst. Darauf hatte Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) hingewiesen. "In Deutschland", so Perk, "rollen zurzeit immer noch mehr Trabis als Elektrofahrzeuge über die Straßen." Ratsam wäre auch eine Diskussion zum Thema im Gemeinderat.