"KOREG" bedeutet Koordinierung der regionalen Raumentwicklung in der Euroregion Neiße. Dazu werden im Rahmen des deutsch-polnischen Teilprojektes die Kommunikation und der Informationsaustausch zwischen den Behörden in der Euroregion Neiße unterstützt. Das betrifft vor allem den Austausch von kommunalen und regionalen Raumplänen sowie den aktuellen Regionalplänen. Dabei soll die Abstimmung auf der planerischen Ebene der Behörden verbessert werden.
Der Einladung des Landrates und Träger des Projektes, Bernd Lange, folgten Vertreter von insgesamt acht Gemeinden und vier Landkreisen aus der Euroregion Neiße-Nisa-Nysa.
Im Rahmen der Veranstaltung bekräftigten alle Seiten die Bereitschaft zum grenzüberschreitenden Austausch der raumplanerischen Daten. Der Projektträger wird außerdem das „KOREG“ -Vorhaben mit anderen relevanten Maßnahmen in der Euroregion Neiße verknüpfen. So kann u. a. das Projekt „Kleines Dreieck: Zittau-Bogatynia-Hradek“ wichtige Inhalte liefern. Dr. Holger Knüpfer, Leiter des "Kleinen Dreieck" erklärte sich in dem Zusammenhang bereit, die schon erstellte Dokumentation sowie umfangreiche Kontakte zur Verfügung zu stellen.
Dr. Peter Heinrich, Leiter der Verbandsverwaltung des Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien, resümierte: „In den kommenden drei Monaten werden wir einen intensiven Austausch der relevanten, planungstechnischen Daten zwischen den deutschen und polnischen Behörden anregen sowie den grenzüberschreitenden Abstimmungsprozess verbessern.“
Im Ergebnis des ersten deutsch-polnischen Teilprojektes entsteht im Oktober 2006 eine binationale Internetpräsentation mit der Veröffentlichung der aktuellen planungstechnischen Daten und Prognosen sowie der Projektdokumentation.
Im Anschluss an das erste Teilprojekt folgen 2006 insgesamt drei weitere Projekte, beantragt jeweils von der Euroregion Neiße, Euroregion Nisa und dem polnischen Landkreis Zgorzelec.
Auf deutscher Seite wurde die Kreisentwicklungsgesellschaft Löbau-Zittau mbH mit der Gesamtkoordination des deutsch-polnischen und des deutsch-tschechischen Teilprojektes beauftragt. Die Ergebnisse der Kooperation mit deutschen, polnischen und tschechischen Partnern werden dreisprachig im Internet dokumentiert.