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| 01:37 Uhr

Gemeindechefs reden wieder miteinander

Groß Düben.. „Wir haben wieder erste Kontakte geknüpft.“ So hat Groß Dübens Bürgermeister Helmut Krautz das einstündige Gespräch am Donnerstag bezeichnet, zu dem sein Trebendorfer Amtskollege und er Hans Hascha, Bürgermeister in Schleife, gedrängt hatten.


Dass die Chemie zwischen diesen beiden und dem Schleifer schön längere Zeit nicht mehr stimmt, ist kein Geheimnis. "Seit dem Hin und Her im Jahr 2005 hat es kein internes Gespräch mehr zwischen uns dreien gegeben", erinnerte Krautz. Das sei aber kein Zustand mehr gewesen, denn die Gemeinden bilden eine Verwaltungsgemeinschaft. Das bedeutet, dass Groß Düben und Trebendorf umfangreiche gemeindliche Aufgaben an Schleife abgegeben haben. Für die Erledigung bezahlen beide Kommunen eine Umlage, die auf die Einwohnerzahlen aufgeschlüsselt ist.
In der zurückliegenden Zeit hatten sich einige Probleme im Zusammenhang mit diesen Aufgaben angehäuft, die auf eine Klärung drängten, hatte der Trebendorfer Peter Mäkelburg vor der Gesprächsrunde gesagt. Dieser hatte sich deswegen bereits in verschiedenen Briefen an den Gemeindeamts chef in Schleife gewandt, wie er erklärte. Hans Hascha wiederum hatte im RUNDSCHAU-Interview ein Dreier-Gespräch abgelehnt, wollte die Amtsleiter mit am Tisch haben. "Das heutige Gespräch ist konfliktfrei abgegangen, wir haben über verschiedene Punkte geredet. Das wollen wir jetzt monatlich machen - bei Bedarf auch öfter - damit wieder Ruhe einkehrt", fasste Krautz zusammen. (ni)