Darunter ist ein Management-System zu verstehen, mit dessen Hilfe Kommunen erfolgreiche Leistungen im Klimaschutz und Potenziale für eine bessere Energieeffizienz nachweisen. Die sächsische Energie-Agentur begleitet die Kommunen, das sächsische Umweltministerium fördert deren Bemühungen.

Im Anhang zu der Beschlussvorlage lag den Abgeordneten die Übersicht mit einer Fülle geplanter Maßnahmen vor. Zum Teil, erklärte Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler), handele es sich um Vorhaben, die ohnehin geplant waren. So verstehe es sich von selbst, dass das neue Dorfgemeindehaus in Werda eine entsprechende Verglasung und Dämmung bekomme.

Außer beim Bau und der energetischen Sanierung kommunaler Gebäude und Anlagen sehen die Rietschener aber auch in der Raumordnung, in der Ver- und Entsorgung, bei der Mobilität und der internen Organisation viel Potenzial für Energieeinsparungen. So ist beispielsweise das Anbringen von Tempoanzeigetafeln an der B 115 vorgesehen. Für jede der vorerst rund 50 Maßnahmen sind Verantwortliche aus der Verwaltung benannt.