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| 15:59 Uhr

Muskauer Park
Geldkassetten in der Neiße gefunden

Bankautomat in Döbern gesprengt FOTO: LR Medienverlag / Angela Hanschke
Bad Muskau. Polizei klärt nun ab, ob die Behältnisse etwas mit dem gesprengten Automaten in Döbern zu tun haben. Von Regina Weiß

Die Feuerwehr von Bad Muskau-Stadt hat sich Montagvormittag im Angelmetier „ausprobiert“. Dass, was sie aus der Neiße geholt haben, war allerdings kein Fisch, sondern Geldkassetten. Diese hatte Thomas Klein, Mitarbeiter der Stiftung Fürst-Pückler-Park, am Montag gegen 9.30 Uhr an der Englischen Brücke bei einem Kontrollgang bemerkt. Er war wegen geplanter Reparaturarbeiten vor Ort. „Es sah aus, als hatte jemand die Kassetten beim Laufen über die Brücke nach rechts und links weggeschmissen“, schildert der Bad Muskauer der RUNDSCHAU. Er war sich sicher, dass die Fundstücke am Freitag noch nicht im Wasser gelegen hatten.

Die Polizei wurde alarmiert, anschließend die Feuerwehr Bad Muskau-Stadt. Diese schickten schließlich einen Kameraden ins Wasser, der die Behältnisse bergen konnte. Auf diesen soll das Wort Döbern gestanden haben. Die Pressestelle der Polizei in Görlitz bestätigt, dass die Kassetten vermutlich zu einem Geldautomaten gehören. Die Beamten haben ihre Kollegen von der Polizeidirektion Süd in Cottbus informiert. Die weiteren Ermittlungen der brandenburgischen Kriminalpolizei werden klären müssen, ob die Geldkassetten der Automatensprengung in Döbern zugerechnet werden können, so PD-Sprecher Thomas Knaup.

Feuerwehr und Polizei stehen Montag an der Englischen Brücke.
Feuerwehr und Polizei stehen Montag an der Englischen Brücke. FOTO: Thomas Klein

Der Automat der Sparkasse in Döbern war am Dienstag in die Luft gesprengt worden war. Dabei war das Gebäude, indem sich der Automat befunden hat, total zerstört worden. Die Vorgehensweise lasse nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht auf eine inzwischen für Bankautomaten-Sprengungen ins Visier der Polizei geratene holländische Bande schließen, hieß es nach der Tat.