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Gelbe Tonne für den Kreisnorden

Rietschen/Gablenz. Im Raum Rietschen sind es Waschbär und Fuchs, in Gablenz wohl der Igel. Sie alle haben ein Ziel: die gelben Säcke vor dem Abholen nach möglichst Essbarem zu durchstöbern und mit ihren Suchaktionen die Plastefolie zu zerstören und so für Unordnung vor den Häusern zu sorgen. rw

Das könnte bald ein Ende haben. Der Landkreis Görlitz plant, im Entsorgungsgebiet des ehemaligen Niederschlesischen Oberlausitzkreises die gelbe Tonne einzuführen. In diesem Zuge fragt die Kreisverwaltung bei den Kommunen nach. Aus Rietschen und Gablenz gab es keine gegenteiligen Aussagen dazu. Nicht nur, dass sich ganze Tierscharen an den Säcken vergehen, werden die gefühlt immer dünner, hieß es bei den Räten.

Das Entsorgungsgebiet Görlitz/Löbau/Zittau hat die gelbe Tonne bereits. Mit der Erweiterung in den Norden ab dem 1. Januar 2020 ließe sich das Verschmutzungsproblem abstellen, hat die Kreisverwaltung den Kommunen mitgeteilt. 240 Liter würden die Tonnen umfassen. Ab vier Wohneinheiten in einem Mehrfamilienhaus würde dann die 1000-Liter-Tonne zur Verfügung gestellt. Der entsprechende Platz müsse auf dem Grundstück vorgehalten werden.