Die Mannschaft, mit vier verpflichteten tschechischen Ringkämpfern, war durchweg sehr ausgeglichen. Mit Ausnahme von Steffen Nagorka konnte keiner der Grün-Weißen einen Rundengewinn verzeichnen.
In den nächsten Kämpfen, die erst am 1. und 8. Oktober im Turnerheim stattfinden, werden Weißwassers Ringer wieder mit vollem Einsatz zur Sache gehen und der Erfolg sich hoffentlich einstellen.
55 kg FR Morris Schreiber startete aus taktischen Gründen eine Gewichtsklasse tiefer, konnte den Erwartungen aber nicht standhalten. In keiner Phase des Kampfes konnte Schreiber dem Gegner Paroli bieten. Alle drei Runden gingen an den Lugauer Ringkämpfer.
120 kg GR Manuel Schreiber . An seinem Geburtstag hatte er sich viel genommen. Sich selbst konnte er leider kein Geschenk machen, sein tschechischer Gegner machte in allen drei Runden die entscheidenden Wertungspunkte und gewann den Kampf.
konnte von Weißwasser durch Krankheit nicht besetzt werden
96 kg FR Christof Petrick . Auch er hatte es mit einem tschechischen Kontrahenten zu tun. Christof kam mit seinem Kampfstil nicht durch, sein Gegner war zu clever. Er unterlag in drei Runden.
. In seinem ersten Kampf der Saison zeigte er in den ersten beiden Runden eine solide Leistung. In der entscheidenden dritten Runde war Andreas einen Augenblick unaufmerksam, er lief in einen Angriff seines Gegners und verlor auf Schulter.
. Er musste sich mit einem internationalen, für Tschechien startenden Kontrahenten auseinandersetzen. Bei diesem Kampf konnte auch unser Starter nichts ausrichten, der Gegner ließ nichts anbrennen und gewann die drei Runden.
66 kg GR Matthias Mückisch . Er hatte den vierten tschechischen Ringkämpfer als Gegner. Eine schwere Aufgabe war zu bewältigen. Matthias versuchte alles, aber die drei Rundenniederlagen konnte er nicht verhindern.
84 kg FR Kai Bollfraß tat alles, um seinem Gegner das Leben schwer zu machen. Auch er scheiterte an der cleveren Kampfgestaltung des Kontrahenten und unterlag in diesem Vergleich in drei Runden.
74 kg FR Steffen Nagorka zeigte eine ansprechende Leistung. Im ausgeglichenen Kampf, der erst in der fünften Runde entschieden wurde, fehlte ihm das Quäntchen Glück, um als Sieger die Matte zu verlassen. Er war der einzige Grün-Weiße Ringer, der überhaupt eine bzw. zwei Runden gewann und somit Punkte für die Mannschaftswertung erkämpfte.
74 kg GR Mario Stanke wurde schon zum Auftakt des Kampfes von seinem Gegner überrascht. Aus dieser Situation konnte er sich nicht mehr befreien und unterlag auf Schulter.