Da diesmal aber die Abschreibungen eingearbeitet werden müssen, landet Gablenz bei einem Minusbetrag. Die Kassenlage bleibe dennoch stabil und die geplanten Investitionen können aus der Liquiditätsreserve bestritten werden, erklärt Finanzausschussvorsitzender Johannes Rackel.

18 500 Euro hat die Gemeinde als Anteil für die Sanierung des Kromlauer Schlosses eingestellt. Rund 120 000 Euro sollen der Modernisierung des Einfamilienhauses Dorfstraße 2 in Gablenz zugutekommen, wo zwei Wohnungen entstehen sollen. Diese versprechen dauerhafte Einnahmen. Die Sanierung der Kläranlage an den Kromlauer Bungalows (13 000 Euro) und der erste Bauabschnitt Dorfstraße (33 700 Euro) sind ebenfalls eingeplant. 2900 Euro soll ein neuer Kopierer kosten.

Trotz der Ausgaben kann Gablenz weiter Schulden abbauen. Die Pro-Kopf-Schulden lagen 2013 bei 34,74 Euro und werden Ende dieses Jahres unter 30 Euro gesunken sein. Kreditaufnahmen sind erneut nicht notwendig.

Mit rund 223 000 Euro wird die kommunale Kita in Gablenz bezuschusst.

"Unser Ziel ist es, im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft die Eigenständigkeit zu bewahren", so Rackel. In diesem Zusammenhang lobte er Bad Muskaus Kämmerin Anita Handschack, die für einen doppischen Haushalt einen deutlichen höheren Aufwand betreiben müsse.