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| 18:47 Uhr

Kritische Worte
Gablenzer fordern für gefällte Bäume Nachpflanzungen

Gablenz. Die an der Kreisstraße nach Weißwasser gefällten Bäume sorgen auch Wochen später für tüchtig Zoff.

( Schuld daran ist die Aussage vom Landratsamt, dass es keine Nachpflanzungen gibt. Doch die sind notwendig. Der Meinung ist nicht nur Bürgermeister Dietmar Noack, sondern auch der Umweltausschuss. Vorsitzender Uwe Horbaschk: „Zum einen sind dort Bäume notwendig wegen des Allee-Charakters, wir haben sozusagen unsere Eingangspforte verloren, und zum anderen zum Schutz der Radfahrer.“ Horbaschk erinnerte an eine heftige Debatte vor mehreren Jahren, weil sich die Gemeinde für eine Leitplanke ausgesproche hatte, Höhe große Caroline. Und die Gefahr für die Pedalritter ist weiter angestiegen. Er könne die Begründung der Behörde nicht nachvollziehen, dass die Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt wurden. Noack bekräftigt das: „Dann hätte man nicht nur einige, sondern alle Bäume an der Straße fällen müssen.“

 Der Gemeindechef fordert ein Konzept für die Sicherung des Radweges. Uwe Horbaschk nimmt an, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung in dem Bereich Autofahrer nicht hindere, jetzt wieder schneller zu fahren. Es sind ja nicht mehr so viele Bäume da. Noch etwas wurmt den Ausschussvorsitzenden. Gablenz war eine der waldreichsten Gemeinden hier. „Jetzt wird immer mehr weggenommen, und die Gegend ist leider nur noch durchschnittlich.“

Bäume wurden seitens des Kreises auch in Kromlau gefällt. Auch dort lehnt die Behörde Ersatzpflanzungen ab, kritisiert Dietmar Noack. Er habe das dem Denkmalschutz gezeigt. Dieser würdn sich nun mit Nachdruck der Sache annehmen.