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Gablenz gestaltet deutsche Kriegsgräber 2007 neu

Gablenz.. Die Gemeinde kann im nächsten Jahr die Neugestaltung der deutschen Kriegsgräber der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen auf dem alten Friedhof in Angriff nehmen. Darauf verwies Norbert Thorausch, Vorsitzender des Sozialausschusses, im Gemeinderat. (it)

Der Ausschuss hat die Fäden bei der Umsetzung des Projektes in der Hand, wie Thorausch gegenüber der RUNDSCHAU erklärte. Das Vorhaben sollte bereits angegangen werden, jedoch ließen die Fördermittel auf sich warten, wie es hieß.
Der Ausschussvorsitzende zitierte im Rat aus einem Schreiben des Sächsischen Amtes für Familie und Soziales, wonach eine Förderung für 2007 signalisiert worden ist. „Die Gelder haben wir noch nicht, wir können erst anfangen, wenn wir sie sozusagen auf dem Tisch haben“ , so Thorausch. Es könne im nächsten Jahr jedoch nur der Bereich der deutschen Kriegsgräber neu- und umgestaltet werden, dafür stelle Dresden auch nur die Fördergelder zur Verfügung. „Das Projekt ist gesplittet worden. Wir wollten sowohl die Gräber der deutschen Soldaten als auch die der sowjetischen Gefallenen gleichermaßen in Angriff nehmen. Diese liegen in einer gesonderten, zweiten Ruhestätte. Sie sollen jetzt 2008 an die Reihe kommen“ , informierte Norbert Thorausch im Gespräch mit der RUNDSCHAU.
Laut Ausschussvorsitzenden sind auf dem alten Gablenzer Friedhof insgesamt 32 deutsche Kriegsgefallene beerdigt. 27 seien namentlich bekannt.
Die Arbeiten zur Um- und Neugestaltung werden nach Auskunft von Norbert Thorausch durch einen professionellen Anbieter aus Weißwasser realisiert, dem die Gemeinde den Zuschlag erteilt habe. „Ein Fachmann ist Voraussetzung dafür, dass Fördermittel fließen“ , so Thorausch.