Von Werner Müller
und Paul Kretschmer

SV Königsbrück Laußnitz – Hoyerswerdaer FC 2:5 (1:1). T: 1:0 Marcel Rauprich (10.); 1:1 Eric Schönfelder (17.); 2:1 Robert Rüthrich (48.); 2:2 Erik Lanzky (49.); 2:3 Eric Schönfelder (53.); 2:4 Jon Pau Holz (59.); 2:5 Rudolf Dieser (90.); SR: Markus Mayer; Z: 69

Mit 1:2 lag der HFC beim SV Königsbrück hinten und drehte dann das Spiel. Dabei hätten die Gäste sogar noch viel höher als mit 5:2 gewinnen können. Mehr als zehn hochkarätige Chancen wurden allerdings vergeben. Zudem verschoss Christopher Heinze kurz vor Schluss noch einen Elfmeter.

„Es war ein super starkes Spiel, leider haben wir unsere Chancen mal wieder nicht genutzt“, meinte Toni Schönach. „Man hat mal wieder gesehen, dass viel mehr möglich wäre, wenn wir vor dem Tor kaltschnäuziger wären.“

SV 1922 Radibor – LSV Bergen 4:1 (3:1). T: 1:0 Stephan Reineke (2.); 2:0 Stephan Reineke (7); 3:0 Stephan Reineke (26.); 3:1 Stefan Koark (36.); 4:1 Paul Hantschick (86.); SR: Sebastian Mieth; Z: 65

Bergen verlor das Spiel beim Tabellenletzten quasi in den ersten 26 Minuten. Bei den frühen drei Gegentoren – einem Hattrick von Stephan Reineke – war das Team schlecht sortiert. Nach dem verschlafenen Start war es dann schwierig, noch einmal zurückzukommen. Stefan Koark schaffte zwar noch in Halbzeit eins das 1:3. Mehr war aber nicht drin. Stattdessen kam Radibor kurz vor Schluss noch zum vierten Treffer. Eine Bergener Blamage.

SV Burkau – DJK Blau-Weiß Wittichenau  2:2 (2:0). T: 1:0 Pascal Gries (3.); 2:0 Pascal Gries (16.); 2:1 Marc Böttger (49.), 2:2 Frank Wittek (51.) SR: Robert Heinrich; Z: 65

Wittichenau verschlief auf dem schweren Geläuf die erste Hälfte komplett und lag nach einer runden Viertelstunde schon mit 0:2 hinten. Ein ganz anderes Bild dann in der zweiten Hälfte: Jetzt waren die Gäste drückend überlegen und schafften auch schnell und hochverdient den Ausgleich. Die vollen drei Punkte blieben ihnen allerdings verwehrt.

„Schade, dass es nicht für den Siegtreffer gereicht hat“, bedauerte dann auch Wittichenaus Simon Katzer.

SV Lok Schleife – VfB Zittau 3:2 (1:1). T: 1:0 Michlenz (15.), 1:1 Neumann (39.), 2:1 Michlenz (53.), 3:1 Kranig (59.), 3:2 Neumann (89.); SR: Dilmaghani; Z: 90

Große Überraschung am Jahnring: Lok Schleife kann doch noch gewinnen! Und im zehnten direkten Duell auch endlich mal gegen den VfB Zittau. Mit 3:2 wurde der große Favorit niedergerungen, der damit im Aufstiegsrennen ein bisschen an Boden verlor. Schleife hingegen kletterte von Rang zehn auf Rang neun.

Lok machte zunächst hinten dicht und ging dann nach einer Viertelstunde mit Schützenhilfe in Führung. Gästekeeper Jabak hatte nach einem Rückpass die Hand am Ball – Freistoß. Und den schnibbelte Michlenz clever unter die Latte. Er war es auch, der nach Zittaus Ausgleich erneut für die Führung der Hausherren sorgte (53.).

Auch nach dem 2:1 ruhte sich Schleife nicht aus und spielte jetzt besser als im ersten Durchgang. Auch am 3:1 war Michlenz beteiligt. Er wurde regelwidrig im Strafraum gestoppt. Den fälligen Elfer versenkte Kranig nach einer guten Stunde.

Mit viel Herzblut verteidigte Schleife jetzt sein Tor und musste kurz vor Ende nur noch das 2:3 hinnehmen. Dann war die Überraschung perfekt.