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VfB  Weißwasser  1909 – SV Lok Schleife  0:14 (0:8). Tore: 0:1, 0:3 Luisa Lehnigk (2., 8.), 0:2 Katrin Neumayer (4.), 0:4, 0:10, 0:11 Isabell Gerken (14., 43., 45.), 0:5, 0:13, 0:14) Elisabeth Keller (19., 63., 67.), 0:6, 0:8, 0:9, 0:12 Lea Keller (36., 40., 42., 61.), 0:7 Silke Grimmer (37.); Schiedsrichter: René Müller (SV Trebendorf); Zuschauer: 53

VfB Weißwasser 1909: Sarah Rumprecht – Caroline Tabor  Christin Schmidt, Maxi Flinker, Dajana Herz, Gina-Manja Nietzelt, Simav Merey, Diana Derichs, Antje Knittel

SV Lok Schleife: Christin Heiland – Luisa Lehnigk, Lea Keller, Yvonne Junge, Jule Grothaus, Katrin Neumayer, Isabell Gerken, Kathleen Petzold, Silke Grimmer, Elisabeth Keller

Das war sehr ernüchternd für die Fußball-Frauen des VfB Weißwasser. Mit 14:0 wurden sie von der Schleifer Lok regelrecht überrollt.

Schon der Beginn ließ Arges vermuten. Nach einem Fehlabspiel im Angriffsaufbau luden die Gastgeber ihren Gegner zum Toreschießen quasi ein. Luisa Lehnigk nutzte das in der 2. Minute mit ihrem ersten Treffer aus zentraler Position. Nur zwei Minuten später erzielte Katrin Neumayer nach einem Torwartfehler das 0:2. Die Gäste drückten weiter und jeder Schuss kam gefährlich Richtung Tor.

Der VfB Weißwasser hingegen schien noch nicht richtig auf dem Platz zu sein und in der Abwehr taten sich große Lücken auf – die Schleife perfekt und zum Teil sehenswert nutzte. Nur zwei Beispiele: Beim 7:0 zog Silke Grimmer von der halbrechten Strafraumgrenze ab und das Leder tunnelte sämtliche in Schussbahn befindliche Spielerinnen inklusive der Weißwasseraner Torfrau. Und das 9:0 erzielte Lea Keller per straffem Abschluss, nachdem sie sich mit einem Solo ab der Mittellinie durch die Abwehr getankt hatte. Insgesamt eine böse Klatsche für die VfB-Frauen.