8 in Süd Filme zeigen wollte. „Das lief gut, aber irgendwann wollte er nicht mehr. Da haben wir uns gedacht, wir machen weiter - als Verein“ , erzählt die Vereinsvorsitzende und Kneipenchefin, Ivonne Heiland.
Die Formalitäten sind noch nicht ganz erledigt, doch in Gründung darf die Filmakademie schon Vorführungen veranstalten. Im April und Mai gab es bereits einige. Nach einer Sommerpause soll es in drei, vier Wochen wieder losgehen, mit einem Film pro Woche im Partyraum der No. 8, der als Vereinsraum dient.

Nur für Vereinsmitglieder
30 bis 40 Filmfans können dort vor der zwei Meter breiten, nach Bedarf ausziehbaren Leinwand sitzen. Ein Beamer ist vorhanden, die Filme kommen von Video oder DVD. Zuschauen können die Vereinsmitglieder und Freunde, der Mitgliedsbeitrag ist mit zwei Euro im Monat erschwinglich. „Wer erst einmal schnuppern möchte, um zu sehen, ob das etwas für ihn ist, kann dies problemlos tun“ , sagt Ivonne Heiland. Bei den monatlichen Mitgliederversammlungen entscheiden die Mitglieder, welche Streifen als nächstes über die Leinwand flimmern sollen. Dabei soll auf einen ausgewogenen Mix geachtet werden - mal Komödie, mal Action, mal Zeichentrick. „Es soll für jeden Geschmack etwas dabei sein“ , meint die Vorsitzende.

Kultfilme zeigen
Die neuesten Blockbuster bekommt man bei der Kreismedienstelle, von wo die Akademie die Filme bezieht, aber nicht, auf die muss man ein bis zwei Jahre warten. Kultfilme möchte die Filmakademie dagegen zeigen, von den 50er Jahren bis zur Gegenwart.
Und einen anderen Plan hat Ivonne Heiland noch im Kopf: Man könnte Schulen ansprechen, ob sie Interesse haben, Filme mit unterrichtsfördernden Inhalten zu zeigen. „Es war einmal in Amerika“ , fällt ihr da zum Beispiel ein, der die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus zeigt. Bei Interesse könnte man Vorführungen im Vereinsdomizil organisieren und bei Wünschen von Lehrern und Schülern die entsprechenden Filme besorgen.