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Für die Region nur ein Rettungszweckverband

Kamenz.. Wie weiter mit dem Rettungswesen? Diese Frage stand gestern im Mittelpunkt der Tagung des Landrätekonvents Oberlausitz-Niederschlesien in Kamenz, informierte Konventsprecher Joachim Paulick, OB von Görlitz, auf Nachfrage der RUNDSCHAU. Ingolf Tschätsch

Dazu habe, wie er erklärte, eine Facharbeitsgruppe ihren Zwischenbericht erstattet. Das Gremium beschäftige sich laut Paulick bereits seit Monaten mit der Thematik. „Im Ergebnis des Berichts haben wir Einigkeit darüber erzielt, dass künftig nur noch ein Rettungszweckverband für die Region Oberlausitz-Niederschlesien sinnvoll ist“ , nannte Paulick das wichtigste Resultat der Beratung. Eine größere Organisationseinheit könne einfach effektiver, effizienter arbeiten, was sich auch in den Kosten niederschlage. Ein zukunftsfähiges Rettungswesen müsse auch bezahlbar sein. Diese Aussage war bereits beim Landrätekonvent am 13. Februar in Görlitz getroffen worden (die RUNDSCHAU berichtete). Deshalb werde ein solcher Schritt zur Umstrukturierung des Rettungswesens, wie er gestern festgelegt wurde, begrüßt, so Joachim Paulick.
Auf die mögliche Zeitschiene der praktischen Umsetzung angesprochen, nannte der Görlitzer Oberbürgermeister die nächsten ein, zwei Jahre, in denen dieser Rettungszweckverband funktionstüchtig sein könnte.
Jetzt müssten die zahlreichen Detailfragen in Abstimmung mit dem Innenministerium geklärt werden. Dazu gehöre auch die künftige Anzahl der Leitstellen und die damit verbundenen Standorte, so Paulick abschließend.