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| 18:02 Uhr

Polizei
Führerschein war gefälscht

Weißkeißel. Der Samstag war erst zehn Minuten alt, als Bundespolizisten auf der B 115 bei Weißkeißel einen polnischen Kraftfahrer mit seinem Kleintransporter anhielten.

Während dieser anschließend seine persönlichen Dokumente und die Fahrzeugpapiere zurückbekam, behielten die Ordnungshüter den vorgezeigten ukrainischen Führerschein gleich ein. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte, teil Michael Engler, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mit.

Der 40-Jährige Fahrer räumte später ein, er habe den falschen Schein mit nahezu allen Fahrerlaubnisklassen für 500 Dollar gekauft, um damit auch größere Fahrzeuge mit Anhänger zu bewegen. Gegen die Fahrt mit seinem Transporter war letztlich nichts einzuwenden. Erste Ermittlungen ergaben, dass eine gültige polnische Fahrerlaubnis für die Klasse B vorliegt.

Allerdings belastet den Autofahrer die eigene Aussage, wonach er mindestens zehn Mal mit dem ukrainischen Schein und größerem Gerät auf Deutschlands Straßen unterwegs war. So gesehen kam zu der Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung doch noch eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu.