Schöner aber ist es, sich die frühlingshafte Parklandschaft per Kutsche oder Gondel zu erschließen.

Gesund, vielfältig, dekorativ und schon zu Fürst Pücklers Zeiten hoch geschätzt wurde das Gemüse, dass in der historischen Schlossgärtnerei von Park und Schloss Branitz angebaut wurde. "Es diente der Versorgung der fürstlichen Küche", so Stiftungschef Gert Streidt. Die Branitzer Tafelbücher schildern Historikern und neugierigen Pücklerfreunden Alltägliches, wie Möhren, Wirsingkohl und Teltower Rübchen aber auch Extravagantes wie Artischocken, Ananas und Zitrus. Besonders die selbst gezogene Ananas diente Pückler als exotisches Geschenk für seine Damen.

In Anlehnung an Fürst Pücklers Garten- und Tafelkultur sowie seine Leidenschaft zur Frauenwelt lädt das Gartenfestival in diesem Jahr unter dem Motto "Fürst Pückler und das junge Gemüse" zum Kaufen, Gestalten und Genießen ein.

Über 60 Züchter, Baumschulen, Erzeuger, Gärtnereien und Händler präsentieren vielfältigste Gemüsepflanzen - historische Sorten und Neuzüchtungen, Raritäten, Kräuter, Frucht- und Ziergehölze, Orchideen, Wasserpflanzen, Hortensien und Formgehölze, Staudensortimente sowie Gartenaccessoires.

Erstmalig können die Besucher Jungpflanzenraritäten aus dem Ananashaus und frisches Gemüse aus den Frühbeetkästen der Schlossgärtnerei erwerben.

Die Gärtnerei Raschke etwa zeigt vielfältige Kräuter- und Gemüsepflanzen sowie alte Tomatensorten. Der Gemüsebau Sonnentau bietet Frühlingsgemüse und Jungpflanzen aus bio-zertifiziertem Anbau. Essbare Obst- und Pflanzenspezialitäten aus aller Welt präsentiert Wunders Gartenwelt. Die Königliche Gartenakademie Berlin-Dahlem inspiriert mit farbenprächtigen Schaubeeten.

Das komplette Programm für Sonnabend und Sonntag, 17. und 18. Mai, gibt es im Internet unter www.gartenfestival-branitz.de.