Spätestens 66 Tage vor der Bürgermeisterwahl in Schleife müssen die Wahlvorschläge für die jeweiligen Kandidaten bei der Gemeinde eingegangen sein. Das bedeutet, dass Parteien oder Wählergruppierungen beziehungsweise Einzelbewerber bis zum 27. August Zeit haben, Namen einzureichen.
Allerdings gibt es dabei einen Unterschied zu beachten, den sich nicht Schleife ausgedacht, sondern das Kommunalwahlgesetz so vorgeschrieben hat. Einzelbewerber, die nicht Mitglied einer Partei oder Wählervereinigung sind, die im Gemeinderat oder Landtag vertreten sind, müssen Unterstützungsunterschriften leisten. 40 Stück sind es im Fall Schleife. Diese müssen im Fall der Fälle in der Gemeindeverwaltung geleistet werden.

Noch kein Wahlvorschlag für Bürgermeister in Schleife

Doch bisher liegt in der Gemeindeverwaltung noch kein einziger Wahlvorschlag vor, wie Hauptamtsleiterin Marion Mudra auf Rundschau-Nachfrage bestätigt.
Vorschläge die eingehen, müssen geprüft und für die Wahl zugelassen werden. Diese Aufgabe übernimmt der Gemeindewahlausschuss. Dieser ist jüngst vom Gemeinderat einstimmig gewählt worden. Vorsitzender des Wahlausschusses ist Ronny Jurk, Stellvertreterin Anett Sergon. Fast alle sechs Mitglieder des Gremiums haben Erfahrung aus der letzten Gemeinderatswahl.
Ihre erste Tagung wird am 28. August um 18 Uhr in der Gemeindeverwaltung Schleife stattfinden, um die Wahlvorschläge für den 1. November (Wahltag) zuzulassen. Nach der erfolgten Wahl des Bürgermeisters stellt der Gemeindewahlausschuss auch die Rechtmäßigkeit vom Ergebnis fest.