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Weißwasser
Friedensrichter tauschen Erfahrungen aus

Weißwasser. Der Amtsgerichtsdirektor Martin Hinrichs unterstreicht die gute Arbeit und gibt wertvolle Hinweise.

Zehn Friedensrichter haben sich kürzlich zu einem Erfahrungsaustausch im Rathaus Weißwasser getroffen. Sie folgten der Einladung von Roswitha Häder, die dieses Ehrenamt in Weißwasser bekleidet und Vorsitzende der Bezirksvereinigung Görlitz des Bundes Deutscher Schiedsmänner ist. Gäste des Treffens waren unter anderem   Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), der Direktor des Amtsgerichtes Weißwasser, Martin Hinrichs, und Bürgerpolizist Thomas Bergner.

Aufgabe der Friedensrichter ist es, Streitereien zu schlichten. Sie arbeiten unparteiisch und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Gewählt werden diese durch Stadt- oder Gemeinderäte und engagieren sich bürgernah. In ruhiger und sachlicher Atmosphäre, so Roswitha Häder, können sich Betroffene mit ihren Problemen an die Friedensrichter wenden. Gemeinsam werde nach Lösungen gesucht. Torsten Pötzsch habe diesen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und ihren Einsatz gedankt, der nicht selbstverständlich sei. In immer mehr Gemeinden können die Schiedsstellen nicht besetzt werden, weil sich niemand dafür bereit erklärt. Auch Martin Hinrichs würdigte die gute Arbeit der Friedensrichter und gab diesen manchen Tipp für die weitere Tätigkeit mit auf den Weg. Der Erfahrungsaustausch habe gezeigt, wie bunt und vielfältig die zwischenmenschlichen Probleme im Leben sein können.

(pm/ni)