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| 13:47 Uhr

Preisträger beim Sächsischen Mitmach-Fond
Freistaat gibt Preisträger des Mitmach-Fonds bekannt

Dresden. Weißwasser, Rietschen, Boxberg, Krauschwitz, Bad Muskau und Schleife mit Kleinprojekten dabei. pm/ckx

Die Preisträger des diesjährigen Ideenwettbewerbs der „Sächsischen Mitmach-Fonds“ stehen fest. Insgesamt 613 der 1520 eingereichten Projektideen wurden durch die Jurys in den verschiedenen Kategorien und Preisstufen ausgewählt. Davon entfallen 359 Preisgelder auf die Lausitz und 254 auf Mitteldeutschland, teilt die Landesregierung mit. „Die Ideen tragen dazu bei, die sächsischen Braunkohleregionen attraktiver und lebenswerter zu machen und kommen direkt aus der Mitte der Gesellschaft“, erklärt Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).

Insgesamt gibt es vier Kategorien: Im Rahmen des „ReWIR-Preis“ zur Förderung des Miteinanders und Zusammenlebens wurden 247 Projektideen ausgezeichnet. Preisträger aus der Lausitz sind etwa Christine Schulz aus Bad Muskau, die ein Projekt für Frauen initiieren will. Kurt John aus Rietschen hat die Idee, traditionelle Kleidung für den Erlichthof anzuschaffen. Für den „Zukunft MINT-Preis“ zur Förderung von Kindern und Jugendlichen wurden 241 Projekte ausgewählt. Mit dabei ist Daniel Kubik aus Boxberg, der ein Experimentfeld für den Schulgarten vorschlug. Christina Klingner hat die Idee, mit den Kindern der Kita Spatzennest in Sagar Obst und Gemüse selbst anzubauen. Auch die Station Junger Techniker plant Projekte mit Kindern und Jugendlichen.  

82 Projekte erhalten eines der Preisgelder im Bereich Mobilität. Matthias Jainsch aus Rohne etwa wünscht sich eine Ladesäule für Fahrräder. In der Kategorie „Lebendige Zweisprachigkeit“ für die sorbische Volksgruppe in der Lausitz wurden 43 Projekte mit einem Preisgeld bedacht. Stephanie Bierholdt aus Schleife etwa wünscht sich die Digitalisierung historischer Notenquellen.

Weitere Infos und alle Preisträger gibt es im Internet unter

www.mitmachfonds-sachsen.de